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"An Charlotte von Stein" von Johann Wolfgang von Goethe
Werk
"An Charlotte von Stein" von Johann Wolfgang von Goethe
Gewiß, ich wäre schon so ferne, ferne,
So weit die Welt nur offenliegt, gegangen,
Bezwängen mich nicht übermächtige ...
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"An Charlotte von Stein" von Johann Wolfgang von Goethe
Werk
"An Charlotte von Stein" von Johann Wolfgang von Goethe
Gewiß, ich wäre schon so ferne, ferne,
So weit die Welt nur offenliegt, gegangen,
Bezwängen mich nicht übermächtige Sterne,
Die mein Geschick an deines angehangen,
Dass ich in dir nun erst mich kennen lerne.
Mein Dichten, Trachten, Hoffen und Verlangen
Allein nach dir und deinem Wesen drängt,
Mein Leben nur an deinem Leben hängt.
Interpretation
Das Gedicht "An Charlotte von Stein" wurde im Jahre 1784 von Goethe verfasst und besteht aus einer Strophe mit acht Zeilen. Als Versmaß liegt der fünf-hebige Jambus zu Grunde. Das Reimschema entspricht in den ersten sechs Zeilen einem Kreuzreim, wobei sich die Zeilen eins, drei und fünf, sowie die Zeilen zwei, drei und sechs reimen. Die beiden letzten Zeilen scheinen durch den Paarreim vom oberen Teil des Gedichtes
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