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"Die Verwandlung" von Wolfgang Lettl
Zu den bedeutenden Malern des 20. Jahrhunderts zählt Wolfgang Lettl, der in seinen Bildern besonders den Surrealismus verkörpert. Diesen Stil wahrt er auch auf seinem 1977 entstandenem Ölgemälde "Die Verwandlung". Auf dem Bild ist ein, den Rücken ...
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"Die Verwandlung" von Wolfgang Lettl
Zu den bedeutenden Malern des 20. Jahrhunderts zählt Wolfgang Lettl, der in seinen Bildern besonders den Surrealismus verkörpert. Diesen Stil wahrt er auch auf seinem 1977 entstandenem Ölgemälde "Die Verwandlung". Auf dem Bild ist ein, den Rücken zum Betrachter gewandter, in schwarz gekleideter Mann mit Gehstock zu sehen, der von weißen Tauben so eingehüllt wird, dass der Kopf des Mannes nicht mehr zu sehen ist.
Den Blick zieht sofort der wahrscheinlich ältere Herr mit Gehstock auf sich, dessen Kopf und Schultern nicht zu erkennen sind, da viele Tauben ihn umschwärmen. Am gelb-braunen Boden liegen leere Fadenrollen, die man aber erst bei genauerem Betrachten bemerkt. Der gelbe Boden verschwimmt weiter nach oben hin in den bläulichen Hintergrund.
Für mich sieht es aus, als ob der alte Mann sich in weiße Tauben verwandelt und dann in den Himmel fliegt um seinen Frieden zu finden. Die Fadenrollen am Boden sollen wahrscheinlich das vergangene Leben symbolisieren. Auf den Fadenrollen war der Lebensfaden aufgerollt und der alte Mann hat ihn verbraucht und fliegt deshalb als Tauben in den Himmel auf. Der Maler hat wahrscheinlich weiße Tauben als Friedenssymbole, also als Friedenstauben verwendet, damit der Bildinhalt, die Auffahrt in den Himmel, nochmals verdeutlicht wird.
Wolfgang Lettls Gemälde hat mir auf den ersten Blick gefallen. Die Vertiefung ins Bild hat mir gezeigt, dass die Objekte des Bildes nicht nur wahllos gewählt worden sind, sondern einen tieferen, ja fast schon christlichen Sinn ergeben.
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