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Brief von Plinius, dem Jüngeren an Fuscus (Epistulae, 9. Buch, 36. Brief)
Du fragst, wie ich mir in Etrurien im Sommer den Tag einteile. Ich wache auf, wenn es mir recht ist, oft um die erste Stunde, häufig vorher, selten später. Die Fensterläden bleiben geschlossen.
Ich rufe ...
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Brief von Plinius, dem Jüngeren an Fuscus (Epistulae, 9. Buch, 36. Brief)
Du fragst, wie ich mir in Etrurien im Sommer den Tag einteile. Ich wache auf, wenn es mir recht ist, oft um die erste Stunde, häufig vorher, selten später. Die Fensterläden bleiben geschlossen.
Ich rufe meinen Sekretär, diktiere, was ich verfasst habe. Er geht weg, wird wieder gerufen und wieder weggeschickt.
Zur vierten oder fünften Stunde, begebe ich mich auf die Terrasse oder in die Wandelhalle, denke über das Übrige nach und diktiere es. Darauf besteige ich meine Sänfte. Auch dort tue ich das Gleiche. Ferner schlafe ich ein wenig, gehe spazieren, lese laut mit aller Kraft eine griechische oder lateinische Rede, nicht so sehr wegen der Stimme sondern wegen der Verdauung; doch wird damit auch diese gestärkt. Dann gehe ich wieder spazieren, lasse mich massieren, treibe Sport und bade.
Wenn ich beim Essen mit meiner Frau oder Gästen zusammen bin, wird mir ein Buch vorgelesen. Nach dem Essen
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