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"Technik, Medizin und Ethik" von Hans Jonas 10. Kapitel "Gehirntod und menschliche Organbank: zur pragmatischen Umdefinierung des Todes" (mit dem Sinn für das Nützliche, Sinnvolle oder Machbare; sich auf das Naheliegende beschränkend) 1. Harvardstudie von ...
Anzahl Wörter: 868 - Aktuelle Sprache: Deutsch - Unterrichtsfach: Philosophie -  Schultyp: Gymnasium Jgst. 10Rechtschreibung überprüft (ohne Gewähr!)Druckansicht verfügbarDownload als RTF-Datei verfügbar
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"Technik, Medizin und Ethik" von Hans Jonas

Gliederung

  • 10. Kapitel "Gehirntod und menschliche Organbank:
    • (mit dem Sinn für das Nützliche, Sinnvolle oder Machbare; sich auf das Naheliegende beschränkend)
  • 1. Harvardstudie von 1967
  • 2. Erster Kommentar von Hans Jonas 1968
  • 3. Reaktion der Mediziner
  • 4. Veröffentlichung der Schrift "gegen den Strom" von Hans Jonas im Jahr 1970
  • 5. Postskriptum von 1976
  • 6. Postskriptum von 1985

10. Kapitel "Gehirntod und menschliche Organbank:
zur pragmatischen Umdefinierung des Todes"

(mit dem Sinn für das Nützliche, Sinnvolle oder Machbare; sich auf das Naheliegende beschränkend)

1. Harvardstudie von 1967

irreversibles Koma (Gehirntod): wenn keine Gehirntätigkeit mehr festzustellen ist und es auch zu keiner gehirnabhängigen Körpertätigkeit mehr kommt (Reflexe, spontane Atmung). Der Gehirntod bedeutet Tod des ganzen Leibes. Die amtliche Todeserklärung folgt vor dem Abschalten der lebenserhaltenden künstlichen Maßnahmen. Er erlaubt Organentnahme bevor die lebenserhaltenden Maßnahmen abgeschaltet werden, da der Mensch als tot gilt.

2. Erster Kommentar von Hans Jonas 1968

Hans Jonas findet es ethisch richtig, Patienten mit irreversiblem Koma ihren Tod sterben zu lassen. Er kritisiert, dass er Patient schon für tot erklärt wird noch bevor die lebensverlängernden Maßnahmen abgeschaltet werden. Dies habe nur den

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