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Arbeitslosigkeit in Deutschland Verschiedene Assoziationen in Bezug auf Arbeit - Altbundeskanzler Helmut Kohl: "Wir leben in einer Freizeitgesellschaft" - Wirtschaftsstandort Deutschland - über 4 Mio. Arbeitslose (7 Mio. Arbeitssuchende) - Strukturprobleme ...
Anzahl Wörter: 269 - Aktuelle Sprache: Deutsch - Unterrichtsfach: Soziales -  Schultyp: Gymnasium Jgst. 13Rechtschreibung überprüft (ohne Gewähr!)Druckansicht verfügbarDownload als RTF-Datei verfügbar
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Arbeitslosigkeit in Deutschland

Verschiedene Assoziationen in Bezug auf Arbeit

- Altbundeskanzler Helmut Kohl: "Wir leben in einer Freizeitgesellschaft"
- Wirtschaftsstandort Deutschland
- über 4 Mio. Arbeitslose (7 Mio. Arbeitssuchende)
- Strukturprobleme "Industrie ist im Umbruch"
- Ausbildungsplätze -> Zukunft
- Arbeitgeber/Arbeitnehmer = Tarifpartner
- Produktivität steigt; allerdings: weniger Arbeiter produzieren in weniger Zeit mehr und besser
- Flexibilität des Arbeitnehmers wird gefordert (allzeit bereit sein)
- Beruf entspricht Status, Prestige, Einkommen, (lebenslanges) Wissen
- "heute arbeiten mehr den je!" (Beschäftigungsstand ist so hoch wie nie zuvor, weil z.B. gegenüber früher vermehrt auch Frauen einen "Vollzeit-Job" haben)

Wie kann man Arbeitsplätze schaffen

- Steuersenkungen
- Umverteilung bzw. Aufteilung der Arbeit
- Überstunden "abschaffen" (gesetzlich verbieten)
- Senkung der Lohnnebenkosten (Abbau des Sozialstaates)
- Rentenalter erhöhen bzw. senken
- "Kombi-Lohn" einführen (Subventionierung durch den Staat)

Sind oben genante Theorien sinnvoll bzw. was können sie leisten?

1) Steuersenkungen
- weniger Einnahmen für den Staat
- Staatsverschuldung wächst
- Massenkaufkraft/Binnennachfrage steigt

2) Umverteilung / Aufteilung der Arbeit
- mehr Beschäftigte
- weniger Geld für den Einzelnen
- keine rechtliche Grundlage (Unwillen der Arbeitnehmer/Bevölkerung)

3) Überstunden "abschaffen" (gesetzlich verbieten)
- Arbeitgeber können für saisonbedingte Mehrarbeit keine Arbeitnehmer einstellen
- Arbeitnehmer planen Überstunden ein, sind auf Mehreinkommen angewiesen

4) Senkung der Lohnnebenkosten (Abbau des Sozialstaates)
- keine soziale Absicherung für Arbeitnehmer
- Kostenersparnis für Arbeitgeber

5) Rentenalter erhöhen bzw. senken
- keine gesetzliche Grundlage
- bei Senkung: höhere Ausgaben für Renten -> Senkung der Renten
mehr Arbeitsplätze für jüngere Arbeitnehmer
- bei Erhöhung: weniger Ausgaben für Renten
weniger Arbeitsplätze

6) "Kombi-Lohn" einführen (Subventionierung durch den Staat)
- Arbeitgeber können auf Subventionierung warten, auch wenn sie sonst einstellen würden
- Ausgaben für Arbeitslose oder Sozialhilfeempfänger sind in Löhnen besser investiert

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