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Farbstoffe Geschichte Die Ägypter beherrschten schon vor 4.000 Jahren das Färben mit Indigo und die Phönizier gelangten durch ihre Fertigkeit, mit Purpur zu färben, zu Wohlstand. Bedenkt man, dass in einem komplizierten Verfahren aus 12.000 Schnecken nur 1g Farbstoff gewonnen ...
Anzahl Wörter: 978 - Aktuelle Sprache: Deutsch - Unterrichtsfach: Chemie -  Schultyp: Gymnasium Jgst. 12Rechtschreibung überprüft (ohne Gewähr!)Druckansicht verfügbarDownload als RTF-Datei verfügbar
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Farbstoffe

Gliederung

  • Geschichte
  • Verwendung
  • Licht und Materie
  • Wie kann ein Stoff Licht absorbieren?
  • Wie wird diese Energie umgesetzt?
  • Unterscheidung von Farbstoffen
    • Azofarbstoffe
    • Anthrachinonfarbstoffe
    • Triphenylmethanfarbstoffe

Geschichte

Die Ägypter beherrschten schon vor 4.000 Jahren das Färben mit Indigo und die Phönizier gelangten durch ihre Fertigkeit, mit Purpur zu färben, zu Wohlstand. Bedenkt man, dass in einem komplizierten Verfahren aus 12.000 Schnecken nur 1g Farbstoff gewonnen werden kann, so wird verständlich, warum im Altertum purpurgefärbter Stoff als Zeichen extremen Reichtums galt.
Es gab ausschließlich natürliche Farbstoffe bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts (1856) der Engländer Perkin stellte bei dem Versuch, aus Anilin das Malariamedikament Chinin zu synthetisieren, einen brauchbaren Farbstoff her, den er Mauvein (engl.: malvenfarben = hellviolett) nannte. Dies löste eine stürmische Entwicklung aus und in den folgenden Jahren wurde in rascher Folge aus dem im Steinkohlenteer enthaltenen Anilin (einfachstes aromatisches Amin, Ausgangsprodukt für zahlreiche Arzneimittel, Farb- u. Kunststoffe) eine Reihe von Farbstoffen hergestellt, die billiger und lichtechter als Naturfarbstoffe sind (sogenannte Anilin- oder Teerfarben).

Verwendung

Farbstoffe

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