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Vorurteile
Vorurteile sind nicht angeboren, sondern sie sind anerzogen. Sie bilden sich
in der Familie: Das Kleinkind orientiert sich an den Eltern; die Familie gibt Überlieferungen und Sitten, auch Vorurteile, weiter;
in der Schule;
durch weitere ...
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Vorurteile
Vorurteile sind nicht angeboren, sondern sie sind anerzogen. Sie bilden sich
- in der Familie: Das Kleinkind orientiert sich an den Eltern; die Familie gibt Überlieferungen und Sitten, auch Vorurteile, weiter;
- in der Schule;
- durch weitere Kultur- und Umwelteinflüsse: Massenmedien, Literatur und Theater spielen dabei eine große Rolle.
Deshalb ist wohl niemand von Vorurteilen gefeit, denn das Kind übernimmt bereits die Vorurteilsbereitschaft aus der Gruppe, der es angehört.
Es gibt für den Menschen jedoch eine Reihe von Gesichtspunkten, warum Vorurteile eine gewisse Funktion erfüllen. Beispielsweise machen sie den Fremden zum Außenseiter und heben damit das eigene Selbstwertgefühl; sie dienen der Umgehung eigener Problematik; sie erzeugen Prestigegefühl und dienen der Abwehr unangenehmer Einsichten. Sie schaffen zum Beispiel auch Befriedigung, sich über Konkurrenten oder Außenseiter erhaben fühlen zu
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