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Die Frau im Sozialismus
Gleichberechtigung in der DDR der fünfziger Jahre
In der DDR war es die wichtigste Aufgabe der Frau, Familie und Haushalt miteinander zu verbinden. Aufgrund des Männermangels als Nachwirkung des Krieges, des anhaltenden Flüchtlingsstromes in die ...
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Die Frau im Sozialismus
Gleichberechtigung in der DDR der fünfziger Jahre
In der DDR war es die wichtigste Aufgabe der Frau, Familie und Haushalt miteinander zu verbinden. Aufgrund des Männermangels als Nachwirkung des Krieges, des anhaltenden Flüchtlingsstromes in die Bundesrepublik und der uneffizienten Planwirtschaft waren die Frauen als Arbeitskräfte nötig, um den Grundbedarf an Lebens-, Produktionsmitteln und Dienstleistungen zu sichern. Schon 1949 sagte Walter Ulbricht deshalb in seiner Rede auf der Konferenz der Aktivisten: "Eine wirkliche Gleichberechtigung der Frau ist erst dann vorhanden, wenn sie einen Beruf erlernt hat und imstande ist, eine gesellschaftlich nützliche Arbeit zu leisten". Dies wurde vielfach als der Grundsatz der SED-Frauenpolitik bezeichnet.
In den fünfziger Jahren wurden Frauen verstärkt in bis dahin männertypischen Berufen eingesetzt. Ende 1957 waren bereits über 65% der Frauen, die sich im arbeitsfähigen Alter befanden, berufstätig.
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