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Christentum und Christenverfolgung im Römischen Reich
Allgemeine Situation des Reiches und die Sonderstellung Palästinas
Die Situation des Römischen Reiches war religiös dadurch gekennzeichnet, dass durch die starke Fluktuation einzelner Bevölkerungsteile wie Soldaten, ...
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Christentum und Christenverfolgung im Römischen Reich
Gliederung
- Allgemeine Situation des Reiches und die Sonderstellung Palästinas
- Leben und Wirken Jesu
- Tod Christi- Verbreitung des Christentums (Paulus)
- Christenverfolgung
- Anerkennung des Christentums und Erhebung zur Staatsreligion
- Innerkirchliche Probleme
- Die Katakomben-Urchristentum und Märtyrerkult
Allgemeine Situation des Reiches und die Sonderstellung Palästinas
Die Situation des Römischen Reiches war religiös dadurch gekennzeichnet, dass durch die starke Fluktuation einzelner Bevölkerungsteile wie Soldaten, Kaufleute, Beamte, Seeleute und Sklaven viele verschiedene Kulte aus der hellenistischen Welt des Ostens im ganzen Reich verbreitet wurde, so zum Beispiel der persische Mithraskult oder die ägyptische Isisverehrung. Einen besonderen Status in diesem "Vielreligionenreich" nahm schon immer Palästina ein. Dort lebten die Juden, die sich durch einen strengen Monotheismus von ihren Nachbarvölkern unterschieden. Ihre Religion verbot ihnen die bildliche Darstellung des Gottes Jahwe, wie es bei den anderen römischen Gottheiten war, und die Beschneidung am achten Tag nach der Geburt, die als Zeichen des von Gott mit den Vorvätern geschlossenen Bund galt, verstärkte ihre Absonderung von den Nachbarn und Rom. Das Land Palästina wurde nach der Neuordnung Asiens durch Pompeius
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