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Doppelrohrblattinstrumente
Zur Familie der Doppelrohrblattinstrumente gehören all jene Holzblasinstrumente, bei denen ein Ton durch das Prinzip von Gegenschlagzungen (Zwei Zungen schlagen auf Grund von Anblasdruck und Lippendruck gegeneinander, wodurch Schwingungen entstehen) erzeugt ...
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Doppelrohrblattinstrumente
Gliederung
- Oboe (b-a3)
- Oboe d'amore = Liebesoboe (gis-cis3)
- Englischhorn (es-b2)
- Heckelphon (A-e2)
- Fagott (1B-es2)
- Rohrbau
- Instrumentenbau am Beispiel der Oboe
Zur Familie der Doppelrohrblattinstrumente gehören all jene Holzblasinstrumente, bei denen ein Ton durch das Prinzip von Gegenschlagzungen (Zwei Zungen schlagen auf Grund von Anblasdruck und Lippendruck gegeneinander, wodurch Schwingungen entstehen) erzeugt wird, der dann auf die Luftsäule im Rohr übertragen wird und dann, je nach Länge der Luftsäule, unterschiedliche Tonhöhe aufweist.
Die Entwicklung der Doppelrohrblattinstrumente reicht bis in die Antike zurück. So wurde zum Beispiel der Aulos (griechisch: Röhre) zu Ehren des Dionysos gespielt. Der Aulos wurde von den Männern meistens als Doppelaulos eingesetzt. Er bestand aus zwei gleichlangen Auloi mit jeweils maximal vier Grifflöchern. Frauen hingegen spielten öfter den Monoaulos, der allerdings nur einfache Melodien zuließ. Um dem hohe Anblasdruck, der nötig war um das Instrument zu spielen, entgegen zu wirken, trugen die Spieler oft Mundbinden. Diese Vorrichtung war auch hilfreich wenn der Spieler zu seinen Melodien tanzte. Denn das Instrument war durch
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