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Grundlagen der Nuklearphysik Der Begriff "Atom" beruht auf der Annahme der altgriechischen Naturphilosophen, alle Materie bestünde aus kleinsten, nicht weiter zerlegbaren Teilchen. Und eben dieses bedeutet das griechische Wort "atomos". Über deren Struktur hingegen wusste man so gut ...
Anzahl Wörter: 1.752 - Aktuelle Sprache: Deutsch - Unterrichtsfach: Chemie -  Schultyp: unbekannt Rechtschreibung überprüft (ohne Gewähr!)Druckansicht verfügbar
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Grundlagen der Nuklearphysik

Der Begriff "Atom" beruht auf der Annahme der altgriechischen Naturphilosophen, alle Materie bestünde aus kleinsten, nicht weiter zerlegbaren Teilchen. Und eben dieses bedeutet das griechische Wort "atomos". Über deren Struktur hingegen wusste man so gut wie nichts.
Nach der Zerschlagung der großen griechischen Philosophiekultur kam erst einmal wieder Dunkelheit über die Kernphysik. In den folgenden 2.000 Jahren sollte ein großer Teil des Wissens über das Wesen der Materie oder die Struktur des Weltalls verloren gehen. Die Menschen in Europa kümmerten sich lieber um Kriege, Kathedralen und Inquisitionen, als sich der Naturwissenschaft zu widmen. Die Forschung sollte sich in den Irrweg der Alchimie verlaufen, die versuchte, alle Materie aus den "Elementen" Feuer, Luft, Fels und Wasser zu rekonstruieren. Erst 1661 griff man die Thesen von Demokrit und Leukippos wieder auf. 1803 entwickelte der englische Lehrer Dalton ein erstes kugelförmiges Atommodell.

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