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Bildende Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts Der malerische Realismus Die Malerei trat in Konkurrenz zur erst vor kurzem erfundenen Fotografie. Gustave Courbet (1819 bis 1877: französischer Maler, Hauptmeister des Realismus) wollte wie Ferdinand Georg Waldmüller nur die ...
Anzahl Wörter: 5.308 - Aktuelle Sprache: Deutsch - Unterrichtsfach: Kunst -  Schultyp: unbekannt Rechtschreibung überprüft (ohne Gewähr!)Druckansicht verfügbarDownload als RTF-Datei verfügbar
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Bildende Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts

Gliederung

  • Der malerische Realismus
    • Weitere Maler
      • Adolf Menzel (1815 bis 1905)
      • Carl Spitzweg (1808 bis 1885)
  • Impressionismus
    • Die Plastik zu dieser Zeit
    • Wegbereiter der modernen Architektur und Formgestaltung
  • Jugendstil (1890-1910)
  • Der Expressionismus (1885 bis 1930)
    • Ursprünge des Expressionismus
    • Fauvismus
    • Expressionismus
    • Die Dresdner "Brücke"
    • Expressionismus in Deutschland
      • Weitere Künstler
        • Herbert Boeckl (1894 bis 1966)
        • Alfred Kubin (1877 bis 1959)
  • Der Kubismus (1907 bis 1915)
    • Präkubismus
  • Bildende Kunst nach 1945
    • Die bildende Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg
    • Die Aufzeichnung der Geste
    • Die Demonstration der Farbe
    • Die nach-malerische Abstraktion
    • Die Malerei in Europa
    • Op Art
    • Kinetik

Der malerische Realismus

Die Malerei trat in Konkurrenz zur erst vor kurzem erfundenen Fotografie.
Gustave Courbet (1819 bis 1877: französischer Maler, Hauptmeister des Realismus) wollte wie Ferdinand Georg Waldmüller nur die Natur darstellen, aber er betrachtete sie durch eine vergröbernde "Brille", d.h. mit dem Auge des Malers, der sie aus Farbflächen und Farbflecken zusammengesetzt sieht, und begründet damit den "malerischen Realismus". Courbet ging es nicht um den malerischen Realismus allein. Wenn es sich nicht um Landschaft, Stilleben und seine meisterlichen Darstellungen des Meeres handelte, griff der Künstler seine Motive aus dem ärmlichen Milieu des Volkes und dem damals bereits existierenden Proletariat, mit dem er sympathisierte. Courbet ist kein Biedermeiermaler und hat nicht die geringste Absicht, zu rühren oder zum Schmunzeln zu bringen; stumm demonstrieren seine ernsten und meist großformatigen Bilder die Schwere des Lebens der sozial tiefstehenden Schichten. das traf das Großbürgertum an einer sehr empfindlichen Stelle, und es dauerte lange, bis seine Bilder Aufnahme im Salon fanden. Als dem endlich

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