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Alternative Energiegewinnung Kernfusion Die Entwicklung der Fusionsforschung Die Fusionsforschung begann gleich nach dem Zweiten Weltkrieg mit viel Optimismus, denn es herrschte vor allem in Amerika der Glaube, dass man die Kernfusion mit einem ähnlich großen ...
Anzahl Wörter: 15.306 - Aktuelle Sprache: Deutsch - Unterrichtsfach: Physik -  Schultyp: unbekannt Rechtschreibung überprüft (ohne Gewähr!)Druckansicht verfügbarDownload als RTF-Datei verfügbar
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Alternative Energiegewinnung

Gliederung

  • Kernfusion
    • Die Entwicklung der Fusionsforschung
    • Internationale Forschungsprogramme
      • Übersicht
      • Europa/Deutschland
      • USA
      • GUS
      • Japan
    • Diskussion möglicher Technischer Ansätze
      • Übersicht
    • Beim Magnetischen Einschluss gilt es noch, drei Reaktortypen zu unterscheiden
      • Stellaratoren
      • Tokamak
      • Spiegelmaschinen
    • Kalte Kernfusion
    • Aspekte der TA-Kernfusion
      • Technologischer Aspekt
    • Ökonomischer Aspekt
    • Ökologischer Aspekt
    • Sozialer Aspekt
      • Auf der Seite der Wissenschaftler
      • Auf der Seite der Bevölkerung
    • Politischer Aspekt
    • Aktuelle Fragestellungen der TA
    • Abschluss Kernfusion
    • Fachbegriffe zur Kernfusion
  • Windenergie
    • Das Windenergiepotential
    • Drei typischen Bodenkonfigurationen
    • Meteorologische Voraussetzungen
    • Schlussfolgerungen und Empfehlungen
  • Photovoltaik
    • Kostensituation
    • Teilnehmerbefragung, erste Analysen
    • Stromertrag und Energiebilanzen
    • Photovoltaik-Einspeisetarife
    • Ausblick
  • Energieträger Wasserstoff
    • Zukunftsweisende Technologie
    • Wasserstoff als Autoantrieb
      • Problem: Tanken
    • Strategien, um Technologie voranzutreiben
    • Argumente gegen Wasserstoff
    • Konkurrenzdenken hemmt die Entwicklung
    • Kompetenzzentrum in Planung
    • Die Marktsituation
    • Innovationen in anderen Ländern
    • Die amerikanische National Hydrogen Association
    • Der Stoff, aus dem die Träume sind
      • Umweltfreundlicher Kreislauf
      • Hauptproblem ist die Speicherung
      • Effizienter Energieträger
      • Vorteil in manchen Unfallsituationen
      • Weltweit entwickelte Fahrkonzepte
      • Neues Verkehrssystem
    • Brennstoff aus dem Bakterienreaktor
      • Effiziente Technik
      • Suche nach sinnvollem Herstellungsverfahren
      • Bakterien als Wasserstoffproduzenten
      • Arbeitsweise der Bakterien
      • Förderprogramm des Bundesforschungsministeriums
      • Mikroorganismen, die Wasser zersetzen
      • Verfahrenstechnik weiterentwickeln
      • Fahndung nach optimalen Mikroben
      • Vorteil gegenüber Wasserstofferzeugung mit Sonnenenergie
      • Symbiose mit Algen
      • Molke als Nahrung
      • Anstrengungen Japans
    • Wasserstoff aus Traubenzucker
      • Produktion über Enzyme
      • Archaebakterien aus Kohlehalden
    • Vom Himmel über der Wüste
      • Solarstrom als Importartikel?
      • Kostengünstiger Solarstrom
      • Funktionsweise der Anlage
      • Weitere Solarkraftwerke
      • Das Wuppertal-Institut prüft
  • Der Preis für Wasserstoff
    • Falsche Preisberechnungen
    • Wasserstoff ist billiges Nebenprodukt
    • Günstige Erzeugung mit Wasserkraft und Biomasse
  • Gas gegeben: Saubere Kraft aus Isoliertanks
    • Technische Verbesserungen
    • Benzin neben Wasserstoff
  • Daimler-Benz: Pkw mit Brennstoffzelle
    • Das Versuchsfahrzeug Daimler-Benz NECAR II
    • Brennstoffzelle unter der Rückbank
    • Kooperation
    • Rasche Entwicklung
    • Zeitpunkt der Serienfertigung unklar
    • Methanol tanken
    • Ergebnisse der ersten Probefahrt
    • Das Brennstoffzellen-System
    • Experiment aus der Schulzeit
    • Weitere Hightech-Komponenten
    • Noch unbestimmt: Der Preis
    • Erster PKW
    • Millionen für die Forschung
    • Vorzüge des Fahrzeugs
  • Wasserstoffbus nimmt Fahrt auf
    • Kaum schädliche Abgase
    • Kosten des Projektes
    • Wasserstoff-Vorhaben in Bayern
    • Ausrüstung des Busses

    Kernfusion

    Die Entwicklung der Fusionsforschung

    Die Fusionsforschung begann gleich nach dem Zweiten Weltkrieg mit viel Optimismus, denn es herrschte vor allem in Amerika der Glaube, dass man die Kernfusion mit einem ähnlich großen materiellen Aufwand wie im Manhattan Projekt entwickeln und zur Serienreife bringen könnte. Die ersten Anstrengungen wurden unabhängig voneinander und unter strenger Geheimhaltung in den USA, der UdSSR und GB betrieben. Da die grundlegenden Probleme unterschätzt wurden kam es zur Aufhebung der Geheimhaltung zugunsten internationaler Zusammenarbeit und Neuorientierung der Strategie: nicht mehr die Konstruktion eines Reaktors, sondern Probleme der Plasmaphysik standen für die kommenden zehn Jahre mehr im Vordergrund der Forschung.
    Die Fusionsforschung ist aus der Forschung an der Wasserstoffbombe hervorgegangen. Die Wasserstoffbombe stellt den Beweis der Möglichkeit der Kernfusion dar, jedoch ist diese Fusionsreaktion unkontrolliert. Direkter Nachfolger, zunächst streng geheimgehalten, war die laserinduzierte Trägheitsfusion. Mit Hilfe der Pellets sollte die Explosion der Wasserstoffbombe im kleinen simuliert werden. Dies und auch die starken Laser, die mit dieser Technik verbunden sind, bilden mögliche Grundlagen für SDI. Die Forschungen an der Laserfusion wurden jedoch schließlich der zivilen Fachwelt geöffnet und dem zivilen Ziel der Energieforschung unterstellt. Jedoch hing diesem Projekt immer der militärische Aspekt an, mit dem sich viele Forscher nicht in Verbindung sehen wollten. So begann man nach anderen Wegen der Energieerzeugung durch Kernfusion zu forschen. Anfang der

    [...]

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