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Lernverhalten Auf ebenso einfache wie eindrucksvolle Weise zeigten Watson und Rayner (1920), wie es dazu kommt, dass bisher neutrale oder sogar positiv bewertete Reize Angst hervorrufen. Die Versuchsperson war der elf Monate alte Knabe Albert. Als bedingter Reiz wurde eine weiße Ratte ...
Anzahl Wörter: 4.474 - Aktuelle Sprache: Deutsch - Unterrichtsfach: Psychologie, Erziehung -  Schultyp: Gymnasium Rechtschreibung überprüft (ohne Gewähr!)Druckansicht verfügbarDownload als RTF-Datei verfügbar
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Lernverhalten

Gliederung

  • Generalisation und Diskrimination
  • Theorien
  • Lernen und Extinktion
  • Generalisatlon und Diskrimination
  • Wellenlänge
  • Lernen von Verhalten
  • Unterschiedlich Arten von Verstärkern und Strafreizen
  • Theorien

Auf ebenso einfache wie eindrucksvolle Weise zeigten Watson und Rayner (1920), wie es dazu kommt, dass bisher neutrale oder sogar positiv bewertete Reize Angst hervorrufen. Die Versuchsperson war der elf Monate alte Knabe Albert. Als bedingter Reiz wurde eine weiße Ratte verwendet, die Albert bereits kannte und auf deren Anblick er offensichtlich mit freudiger Zuwendung reagierte. Der Konditionierungsprozess bestand darin, dass von einem gewissen Zeitpunkt an gleichzeitig mit der weißen Ratte ein erschreckendes, lautes Geräusch dargeboten wurde (es wurde mit einem Hammer auf eine Stahlstange geschlagen). Bereits nach wenigen Darbietungen des Reizpaares Ratte-Lärm hatte Albert starke Angst vor der Ratte entwickelt. Die Schreckreaktion - eine unbedingte Reaktion auf den unbedingten Reiz Lärm war auf den bisher nicht nur neutralen, sondern höchst angenehmen Reiz weiße Ratte konditioniert worden. Der Anblick der Ratte allein genügte jetzt schon, um Schreien und Fluchtbewegungen hervorzurufen.
Auf ähnliche Weise lernen wir die konnotative

[...]

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