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Die Kirche und Martin Luther Zustand der Kirche im 15. Jahrhundert Die Kirche war damals eher eine Finanz- als eine geistliche Macht. Der Papst war intolerant, moralische verkommen und prunksüchtig. Er wollte seinen Reichtum Zeigen, deshalb lebte er in einen prunkvollen ...
Anzahl Wörter: 533 - Aktuelle Sprache: Deutsch - Unterrichtsfach: Geschichte, Religion -  Schultyp: unbekannt Jgst. 10Rechtschreibung überprüft (ohne Gewähr!)Druckansicht verfügbarDownload als RTF-Datei verfügbar
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Die Kirche und Martin Luther

Zustand der Kirche im 15. Jahrhundert

Die Kirche war damals eher eine Finanz- als eine geistliche Macht. Der Papst war intolerant, moralische verkommen und prunksüchtig. Er wollte seinen Reichtum Zeigen, deshalb lebte er in einen prunkvollen Palast, mit vielen Dienern und Mätressen. Im Höhepunkt seines Reichtums baute er die St. Peters Kirche. Das Geld, das er dazu brauchte, nahm er sich von den gläubigen. in dem er z.B. die kirchlichen Ämter verkaufte (Servitien), meistens an reiche Adelige die mehr als einen Amt kauften, und verlangte die ganzen Einnahmen des ersten Jahres (Annaten). In England oder in Sizilien mussten die Gläubigen den Peterspfening zahlen. Um einen Sünden Ablass zu bekommen, musste man nicht bereuen oder Beichte, es reichte sich ein Ablassbrief zu kaufen um die Jahre im Fegefeuer zu verkürzen (auch für verstorbene Familienangehörige zahlte man den Ablass). Einige Fürsten kauften sich Ablassbriefe für über 2.000 Jahre

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