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Claude Debussy Geboren am 22.8.1862 in Saint-Germain-en-Laye und gestorben am 25.3.1918 in Paris. Claude Debussy stammt aus einfachen Verhältnissen. In Saint-Germain-en-Laye arbeitete sein Vater zunächst als Steinguthändler und nach dem Umzug der Familie 1864 nach Paris als ...
Anzahl Wörter: 228 - Aktuelle Sprache: Deutsch - Unterrichtsfach: Musik -  Schultyp: unbekannt Jgst. 10Rechtschreibung überprüft (ohne Gewähr!)Druckansicht verfügbarDownload als RTF-Datei verfügbar
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Claude Debussy

Geboren am 22.8.1862 in Saint-Germain-en-Laye und gestorben am 25.3.1918 in Paris.

Claude Debussy stammt aus einfachen Verhältnissen. In Saint-Germain-en-Laye arbeitete sein Vater zunächst als Steinguthändler und nach dem Umzug der Familie 1864 nach Paris als Buchhalter. Mit sechs Jahren erhielt Claude Debussy den ersten Klavierunterricht und wurde bereits mit elf Jahren in das Pariser Conservatoire (Musikhochschule) aufgenommen. Zunächst war er allerdings kein erfolgreicher Student, denn seine eher konservativen Lehrer förderten sein Talent nicht angemessen. Im Jahre 1884 erhielt Debussy ein Stipendium für ein Studium in Rom. Dies war der Beginn einer erfolgreichen Laufbahn als Komponist. Debussy war als Pianist, Dirigent sowie Bearbeiter für Werke anderer Komponisten tätig. Reisen führten ihn nach Ungarn, England, Österreich und Russland. Er betätigte sich auch literarisch. Unter dem Pseudonym "Monsieur Croche" schrieb er Aufsätze zur Erläuterung seiner ästhetischen Theorien und gegen veraltete Kunstauffassungen.

Neben Maurice Ravel ist Debussy der wichtigste Komponist des Impressionismus. Er bewunderte den französischen Komponisten Gabriel Faure sowie Frederic Chopin, Robert Schumann und Richard Wagner. Doch seine künstlerischen Anregungen suchte er sich bei gleichgesinnten Literaten (Symbolisten), Malern (Impressionisten), und Dramatikern. Neues entdeckte er für sich auch in der russischen und asiatischen, hier besonders in der japanischen Musik. Obgleich er die traditionelle Harmonielehre in Frage stellt, komponierte er nie atonal. Seine Harmonien klingen "farblich" und "fließend", seine Kompositionsweise ist "durchsichtig" und "sinnlich", die Formen sind offen.

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