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"Aeneas und Dido" von Vergil Erstes Buch (305) Aber der fromme Aeneas überdachte die Nacht hindurch mehrere Dinge, und als es erstmals Licht wurde, ging er hinaus, um die neuen Plätze zu erkunden, in diese/welche Gebiete/Gegenden er durch die Winde getrieben worden ist, und ...
Anzahl Wörter: 4.729 - Aktuelle Sprache: Deutsch - Unterrichtsfach: Latein -  Schultyp: unbekannt Rechtschreibung überprüft (ohne Gewähr!)Druckansicht verfügbarDownload als RTF-Datei verfügbar
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"Aeneas und Dido" von Vergil

Gliederung

  • Erstes Buch
  • Freundlicher Empfang durch die Königin Dido
  • Viertes Buch
  • Tod der Dido

Erstes Buch

(305) Aber der fromme Aeneas überdachte die Nacht hindurch mehrere Dinge, und als es erstmals Licht wurde, ging er hinaus, um die neuen Plätze zu erkunden, in diese/welche Gebiete/Gegenden er durch die Winde getrieben worden ist, und er beschloss zu erkunden wer sie bewohne, ob Mensch ob Tier (denn er sieht unbebautes Land), und er beschloss er den Gefährten genau zu berichten.
Er verbarg die Flotte in der bewaldeten Bucht unter einem ausgehöhlten Felsen, do dass sie rings um von Bäumen und schaurigen Schatten verdeckt ist; er selbst schritt allein/nur von Achatus begleitet und er schwang zwei Speere mit breiter Eisenspitze in der Hand.
Da trat ihm seine Mutter mit mädchenhaftem Antlitz und jungfräulichem Aussehen entgegen, mit Waffen einer Spartanerin jagte sie so wie Harpalyce, die Thrakerin, die ihre Pferde müde jagt, und sie überholte den schnellen Habrus in flüchtigem Laufe; denn die Jägerin hatte den handlichen Bogen nach dem Brauch um die Schultern gehängt und hatte das Haar den Winden zu Zersausen gegeben und

[...]

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