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Außenpolitik unter Bismarck
Als preußischer Ministerpräsident verfolgte Bismarck ab 1862 gradlinig das Ziel eines einheitlichen deutschen Reiches unter preußischer Führung. Nachdem er zuerst Österreich wirtschaftlich aus den deutschen Gebieten verdrängt hatte, fand Bismarck 1866 einen ...
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Außenpolitik unter Bismarck
Als preußischer Ministerpräsident verfolgte Bismarck ab 1862 gradlinig das Ziel eines einheitlichen deutschen Reiches unter preußischer Führung. Nachdem er zuerst Österreich wirtschaftlich aus den deutschen Gebieten verdrängt hatte, fand Bismarck 1866 einen Anlass zur Kriegserklärung an Österreich. In der Schlacht von Königgrätz wurde Österreich besiegt. Damit war die preußische Vormachtstellung klar. Bismarck schloss einen Verständigungsfrieden mit Österreich.
Als nächstes fand er einen Grund, Frankreich so zu brüskieren, dass es Preußen 1870 den Krieg erklärte (Emser Depesche). Im Krieg von 1870/71 kam es innerhalb weniger Wochen zur Niederlage Frankreichs, das auch das Gebiet von Elsass-Lothringen an Deutschland verlor. Nun war der Zeitpunkt reif, den deutschen Nationalstaat unter preußischer Führung zu gründen und den deutschen Kaiser Wilhelm I. zu proklamieren.
Das von Wiener Kongress geschaffene Gleichgewicht in Europa, das diesem Kontinent
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