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Impressionismus in der Kunst
Allgemeines
Der Stil des Impressionismus entwickelte sich in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts in Frankreich und forderte eine neue primär optische Beziehung der Malerei zum Gegenstand. Die Kunst soll sich nach der Theorie des ...
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Impressionismus in der Kunst
Gliederung
- Allgemeines
- Merkmale
- Bekannte Vertreter
- Ziele
Allgemeines
Der Stil des Impressionismus entwickelte sich in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts in Frankreich und forderte eine neue primär optische Beziehung der Malerei zum Gegenstand. Die Kunst soll sich nach der Theorie des Impressionismus darauf beschränken, nur Sinnesreize hervorrufen. Man war davon überzeugt, dass der Naturalismus keine neue Kultur bringen könne; man wollte eine neue Kultur schaffen, die die Sinnesorgane verfeinert und dadurch ihre Genussfähigkeit erhöht. Kunst sollte Sinneskultur werden, und dem gemäß auf Sinnesreize, Impressionen, hinwirken. Davon hat sie den Namen Impressionismus erhalten. Der Name kommt von Monets Bild "Impression: Soleil levant" zu Deutsch: "Aufgehende Sonne".
Merkmale
- Mangel an klaren, fest umgriffenen Formen
- Wegfall der Perspektivenwirkung und somit Betonung der Flächigkeit
- Aufgabe einer Verarbeitung der Sinneseindrücke (das Erkennen) zugunsten der ungedanklich sinnlichen Eindrücke
- Licht und Farbe (Kalt/Warmkontrast), bevorzugt Milchfarben und lichte Töne, um den sinnlichen Eindruck so reich als möglich zu gestalten (Ausbildung des Pointillismus)
- Bevorzugung der Technik der Skizze; Entwicklung einer besonderen impressionistischen Richtung: der Neoimpressionismus erstrebt den Reiz in der Andeutung und dem Erratenlassen.
Bekannte Vertreter
- Claude Monet
- Eduard Manet
- Edgar Degas
- Auguste Renoir
- Camille Pissarro
Ziele
- Naturalismus überwinden
- Horizonte der Dichtung nach innen weiten
- tiefste Seelenregungen in ganzer Klarheit ans Licht ziehen (Richard Dehmel)
- vom Umgangston der Epoche weg unter die Oberflächlichkeit eindringen
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