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Gesellschaftsformen in der Antike und Heute Aristoteles (384 bis 322 v.Chr.) in "Politik" 12.538 ff., zitiert aus "Geschichte in Quellen", Band 1, München 1965, 5. 310 f.: Als erstes wollen wir über den Herren und den Sklaven reden [...] Da nun der Besitz ein Teil ...
Anzahl Wörter: 282 - Aktuelle Sprache: Deutsch - Unterrichtsfach: Philosophie -  Schultyp: Gymnasium Rechtschreibung überprüft (ohne Gewähr!)Druckansicht verfügbarAnzeige im Text-Format verfügbarDownload als PDF-Datei verfügbarDownload als RTF-Datei verfügbar
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Gesellschaftsformen in der Antike und Heute

Aristoteles (384 bis 322 v.Chr.) in "Politik" 12.538 ff., zitiert aus "Geschichte in Quellen", Band 1, München 1965, 5. 310 f.:

Als erstes wollen wir über den Herren und den Sklaven reden [...] Da nun der Besitz ein Teil des Hauses ist [...], so ist auch für den Hausverwalter der Besitz im einzelnen ein Werkzeug zum Leben und im ganzen eine Sammlung solcher Werkzeuge und der Sklave ein beseelter Besitz; jeder Diener ist gewissermaßen ein Werkzeug, das viele andere Werkzeuge vertritt [...] Der Mensch, der seiner Natur nach nicht sich selbst, sondern einem anderen gehört, ist von Natur ein Sklave [...] Von Natur also ist jener ein Sklave, der einem andern zu gehören vermag und ihm auch gehört, und der soweit an der Vernunft teilhat, dass er sie annimmt, aber nicht besitzt. Die Haustiere dienen so, dass sie nicht die Vernunft annehmen, sondern nur Empfindungen. Doch ihr Dienst ist nur wenig verschieden; denn beide helfen dazu, das für den Körper Notwendige zu beschaffen, die Sklaven wie die zahmen Tiere. Die Natur hat außerdem die Tendenz, auch die Körper der Freien und der Sklaven verschieden zu gestalten, die einen kräftig und für die Beschaffung des Notwendigen, die anderen aufgerichtet und ungeeignet für derartige Verrichtungen, doch brauchbar für das politische Leben [...]

1. In welche Gruppen teilt Aristoteles die Menschen ein und womit rechtfertigt er dies?
2. Überprüfen Sie, ob diese Einteilung mit dem Begriff der Demokratie in Einklang zu bringen ist!
3. Stellen Sie in kurzer Form die wesentlichen Stufen der Entwicklung der Demokratie in Athen dar und vergleichen Sie sie mit dem modernen Demokratie-Begriff!
4. Welche Merkmale der mittelalterlichen Königsherrschaft lassen sich aus den Reichsinsignien ableiten?

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