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Die Kritik am Bruttosozialprodukt als Wohlstandsmaß
Üblicherweise wird die Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft, die an der Höhe des Bruttosozialprodukts gemessen wird, auch als Maßstab für den Wohlstand der Bevölkerung angesehen. Je höher das Bruttosozialprodukt, wird ...
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Die Kritik am Bruttosozialprodukt als Wohlstandsmaß
Üblicherweise wird die Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft, die an der Höhe des Bruttosozialprodukts gemessen wird, auch als Maßstab für den Wohlstand der Bevölkerung angesehen. Je höher das Bruttosozialprodukt, wird argumentiert, um so größer sei die Leistungsfähigkeit und damit der Wohlstand, die ökonomische und soziale Wohlfahrt, eines Volkes, weil mit zunehmender Höhe des Bruttosozialprodukts die zur Verfügung stehende Menge der produzierten Güter steige. Der jährliche prozentuale Anstieg des realen Bruttosozialprodukts misst dann die Wohlstands-Mehrung.
Die Gleichsetzung von Wachstum des Bruttosozialprodukts und Wohlstandsmehrung ist jedoch aus verschiedenen Gründen problematisch:
- Ein gleicher Wert des realen Bruttosozialproduktes kann bei verschiedener Zusammensetzung nach Güterarten eine ganz unterschiedliche Bedeutung für die soziale Wohlfahrt eines Volkes besitzen (Beispiel Rüstungsgüter
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