|
Adolf Reichwein Biographie
Er wurde 1898 in Bad Ems geboren. Das Elternhaus war sehr schlicht
und einfach
eingerichtet. Sein Vater war Lehrer. Während der Militärzeit vertrat
er seinen Vater, ging dann selbst in die Armee ,wurde aber schwer
verletzt und kam ins ...
|
![]() |
Adolf Reichwein Biographie
Er wurde 1898 in Bad Ems geboren. Das Elternhaus war sehr schlicht
und einfach
eingerichtet. Sein Vater war Lehrer. Während der Militärzeit vertrat
er seinen Vater, ging dann selbst in die Armee ,wurde aber schwer
verletzt und kam ins Heimatlazarett Frankfurt. Im Jahre 1918 machte
er sein Studium in den Fächern Geschichte, Sprache, Kunst,
Volkswirtschaft und Soziologie. 1920 war er in der Uni Magdeburg.
Dann (1923-25) war er Leiter der Volkshochschule Thüringen. Im
Herbst 1925 gründete er sein Jugendarbeiterheim in Jena.
Von 1926-27 machte er seine Studienreise in den USA. Ein Jahr
später kehrte er nach Jena zurück. Am 1.4.1933 schloss er die Ehe
mit Rosemarie Pallat. Sie bekamen 4 Kinder. Im gleichen Jahr verlor
er sein Amt in Halle und übernahm eine einklassige Schule.
1939 wurde er in die Volkshochschule Berlin berufen. Während des
Krieges leistete er Widerstand gegen die Regierung und wurde
Mitglied im Kreisauer Kreis. Am 4.7.1944 wurde er verraten und
verhaftet. Am 20.10.1944 ließ er sein Leben mit den Worten:" die
Hoffnung nicht lassend, schweigend und ungebeugt!"
Das war noch bevor der Anschlag auf Hitler mißglückte.
Druckansicht
Anzeige im Text-Format
Download als PDF-Datei
Download als RTF-Datei
Bewertung abgeben Fehler melden per eMail weiterempfehlen
