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Aralsee
Seit einigen Jahrzehnten ist der Aralsee vom Austrocknen bedroht. Früher war er einer der größten Seen, aber nun hat er schon die Hälfte seiner früheren Größe verloren. Wenn man das Problem der Austrocknung nicht bald löst, wird es neben den Wüsten Kysylkum und Karakum auch ...
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Aralsee
Seit einigen Jahrzehnten ist der Aralsee vom Austrocknen bedroht. Früher war er einer der größten Seen, aber nun hat er schon die Hälfte seiner früheren Größe verloren. Wenn man das Problem der Austrocknung nicht bald löst, wird es neben den Wüsten Kysylkum und Karakum auch die Salzwüste Aralkum geben. Ursachen für die Verkleinerung des Sees sind, dass man einen Großteil Wasser für Bewässerungszwecke benötigt. Bei der Bewässerung wird durch undichte Rohre sehr viel Wasser verschwendet. Außerdem erreicht seit 1985 kaum noch Gletscherwasser vom Pamir den Aralsee und die Verdunstung spielt in dieser Krisenregion auch eine große Rolle. Es gibt jetzt zahlreiche Probleme, mit denen das Volk am Aralsee fertig werden muss. Politiker wollen nicht helfen, diese Probleme zu lösen und meinten nur, dass man sich ab 1987 ans Leben ohne Meer gewöhnen müsse. Durch die Verkleinerung des Sees haben sich in seinem früheren Becken Salzkrusten gebildet, die das Land unfruchtbar machen. Fischerei kann man seit 1980 wegen der Chemikalien und des hohen Salzgehalt im Wasser auch nicht mehr betreiben, nun wird Fisch aus dem Atlantik importiert. Für die Bauern bleiben jetzt nur noch der Anbau von Baumwolle übrig, weil es die einzige Einkommensquelle ist. Da dieses Agrarprodukt aber viel Wasser benötigt, belaste es die Natur nur. Vergiftetes, versalztes Wasser und verseuchte Luft führen zu schweren Erkrankungen, besonders bei Kindern. Man kann diese ökologische Tragödie als große Umweltkatastrophe ansehen.
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