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Assuan Staudamm
Gründe für den Bau
Vervierfachung der Nilbevölkerung seit 1900
Anstieg der Kulturfläche um nur ein Fünftel
Bau von 1960 bis 1970
Technik
111 Meter hoch
3.800 ...
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Assuan Staudamm
- Gründe für den Bau
- Vervierfachung der Nilbevölkerung seit 1900
- Anstieg der Kulturfläche um nur ein Fünftel
- Bau von 1960 bis 1970
- Technik
- 111 Meter hoch
- 3.800 Meter breit
- 164 Milliarden Kubikmeter Seevolumen und damit zweitgrößtes Wasserreservoir der Welt
- speichern von Wasser im Herbst für Frühjahr und Sommer
- Hauptflut von August bis Oktober wird durchgelassen
- Nachteile des Baus
- Zurückhaltung des Nilschlamms und dadurch Abnahme der Fruchtbarkeit des Bodens
- das schlammarme, mit Düngemittel angereicherte Nilwasser greift Steinbauten an und unterspült leichter Böschungen, Steinmauern und Brücken als das normale Nilwasser
- fortschreitende Erosion der Delta-Küste durch Fehlen der Schlammsedimente, d.h. das Mittelmeer holt sich das Delta zurück
- Verschmutzung des Trinkwassers durch Düngemittelrückstände
- Anstieg des Grundwassers, was zu Statikproblemen beim Hausbau führt
- Verdunstung großer Wassermengen des Stausees
- Verlust von fruchtbarem Lehmboden durch traditionelle Lehmziegelherstellung aus dem Nilschlamm durch die Landbevölkerung
- Ausbleiben der Sardinenschwärme vor der Delta-Küste und damit arbeitslose Fischer
- Zunahme von Phyto-Plangton, weshalb die Trinkwasseranlagen gereinigt werden müssen
- Dünger statt Schlamm vom Vulkanisches Hochland aus Äthiopien
- Landwirtschaft mittlerweile stagnierend
- Überwässerung und Versalzung
- Ausbreitung der Wurmkrankheit
- Veränderung des Jahresgangs
- Vorteile des Baus
- Umwandlung von 420.000 Hektar Brachland in Ackerland durch neue Bewässerung
- Erreichen von mehreren Ernten pro Jahr in Oberägypten durch die Fellachen
- Eindämmung von Katastrophen wie Hungersnöten, Wassermangel und Hochwasser
- Nutzung der elektrischer Energie durch die Industrie
- Durch Missmanagement ausgelöste Probleme
- zu häufiges Unterwassersetzen der Felder durch die Fellachen führt zur Auslaugung und Versalzung des Bodens
- das gewonnene Kulturland wird nicht richtig bebaut: "Ersäufen" der Felder
- Verlust von elektrischer Energie durch ausgefallene Turbinen
- Absatzschwierigkeiten der elektrischen Energie durch zu hohe Entfernungen
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