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Aufstieg und Fall der Volksfront in Frankreich
Frankreich zu Beginn der 30er Jahre:
L Arbeitslosigkeit als Folge der ab 1931 spürbaren Krise in der klein- und mittelständisch geprägten Wirtschaft
L kaum Arbeitsschutzregelungen (zwei Gesetze zu Tarifregelungen: Recht Lohn ...
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Aufstieg und Fall der Volksfront in Frankreich
Frankreich zu Beginn der 30er Jahre:
L Arbeitslosigkeit als Folge der ab 1931 spürbaren Krise in der klein- und mittelständisch geprägten Wirtschaft
L kaum Arbeitsschutzregelungen (zwei Gesetze zu Tarifregelungen: Recht Lohn auszuhandeln von 1791 und grundsätzliche Recht Tarifverträge abzuschließen von 1919)
L Entlassungen nach Streiks üblich
L Teilweise Hungerlöhne
L Kriegsschuldzahlungen an USA fällig
L Deflationspolitik
L Regierungen in Affären verwickelt, häufige Regierungswechsel
6.2.1934 Putschähnlicher faschistischer Aufmarsch in Paris wird durch Gegenwehr von Polizei und linken Gegendemonstranten blutig niedergeschlagen. Generalstreik verhindert faschistische Machtübernahme
Drohender Faschismus veranlasst SFIO und die PCF zu gemeinsamem Handeln.
27.6.1934 SFIO und PCF unterzeichnen Aktionseinheitspakt. Verständigung auf gemeinsame Forderungen, trotzdem getrennte Organisationen.
14.10.1934/5.5.1935 Wahlsiege der Linken bei regionalen Wahlen
14.7.1935 Nach Großdemo der Aktionseinheit einigen sich beide Parteien auf Eckpunkte für gemeinsames Wahlprogramm:
H Auflösung faschistischer Verbände
H Verstaatlichung der Rüstungsindustrie
H Sozialökonomische Reformen
27.10.1935 Mit dem Beitritt der machtbewussten bürgerlichen Radikalen Partei zum Wahlbündnis, Volksfront endgültig formiert; Anfang 1936 Vorlage Wahlprogramm.
3.3.1936 Beitritt der kommunistischen Gewerkschaft CGTU zur reformistischen CGT
26.4./3.5.1936 Wahlsieg der Volksfront, hierdurch Arbeiter
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