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Der elektrische Stromkreis
Der einfache elektrische Stromkreis besteht aus einer elektrischen
Energiequelle (z.B. einer Batterie), einem elektrischen Gerät
(z.B. einer Lampe, einem elektrischen Kocher oder einem Fernsehapparat),
den Leitungen (z.B. ...
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Der elektrische Stromkreis
Der einfache elektrische Stromkreis besteht aus einer elektrischen
Energiequelle (z.B. einer Batterie), einem elektrischen Gerät
(z.B. einer Lampe, einem elektrischen Kocher oder einem Fernsehapparat),
den Leitungen (z.B. Kabeln) und einem Schalter. Schließen wir den
Schalter, dann ist der elektrische Stromkreis geschlossen; es fließt
ein elektrischer Strom. Wird die leitende Verbindung zur Stromquelle unterbrochen,
ist ein Stromfluß nicht mehr möglich. Man spricht dann von einem
unterbrochenen, oder offenen Stromkreis. Oft befindet sich im Stromkreis
noch eine Sicherung. Durch sie soll verhindert werden, dass durch
schadhafte Geräte oder Leitungen Brände entstehen. In der Physik
werden elektrische Energiequellen auch elektrische Spannungsquellen oder
Stromquellen genannt. Elektrische Geräte, wie Lampen oder Motoren,
werden in der Umgangssprache auch als "Energieverbraucher" bezeichnet.
Dieses Wort ist physikalisch falsch. Es wird keine Energie verbraucht.
Deshalb sagen wir im Physikunterricht Energieumwandler.
Elektrische Energiequellen
Eine verbreitete elektrische Energiequelle ist das Zink-Kohle-Element.
In ihm entsteht die elektrische Energie durch Umwandlung von chemischer
Energie. Dabei wird der Zinkbecher zersetzt. Wenn der Zinkbecher zerstört
ist, dann ist die elektrische Energiequelle nicht mehr nutzbar. Es gibt
auch elektrische Energiequellen, die wieder aufladbar sind. Sie heißen
Akkumulatoren. Die elektrische Energie wird von der Energiequelle zu den
elektrischen Geräten übertragen. Dort dient sie z.B. zum Verrichten
von mechanischer Arbeit oder zum Erzeugen von Wärme und Licht. Elektrische
Energiequellen liefern Gleichstrom oder Wechselstrom. Die Anschlusskontakte
einer elektrischen Energiequelle werden Pole genannt. Die Pole einer Gleichstromquelle
heißen Pluspol und Minuspol. Sie werden mit einem + bzw. einem -
gekennzeichnet. Das Berühren der Pole von elektrischen Energiequellen
ist lebensgefährlich, wenn die Spannung höher als 42 V ist. Da
die Steckdosen Wechselstrom mit einer elektrischen Spannung von 230 V bereitstellen,
ist es lebensgefährlich, zu Hause ein Experiment aus dem Physikunterricht
mit der Steckdose zu wiederholen.
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