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Buddhismus
Die asiatische Weltreligion wurde nach ihrem Begründer, dem Buddha
Siddharta Gautama benannt. Nach seinen eigenen Worten war er selbst aber
nicht der Stifter dieses Glaubens, sondern lediglich der Wiederentdecker
uralter, verschollener ...
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Buddhismus
Die asiatische Weltreligion wurde nach ihrem Begründer, dem Buddha
Siddharta Gautama benannt. Nach seinen eigenen Worten war er selbst aber
nicht der Stifter dieses Glaubens, sondern lediglich der Wiederentdecker
uralter, verschollener Wahrheiten. Tatsächlich ist der Buddhismus
aus der spirituellen Gegenbewegung zum Brahmanismus um etwa 600 v. Chr.
entsprungen. Wiedergeburt und Karmalehre sind bereits Bestandteil indischen
Glaubens, doch findet der Buddhist die Befreiung vom Leiden weder in den
mechanistischen Riten der Brahmanen noch im Aushungern des physischen Körpers,
wie es von den Asketen betrieben wurde. Der Buddha wählte den "Mittleren
Weg", er war Pragmatiker: Askese diente der Selbstdisziplin, doch nur ein
gut genährter Geist war zu Erkenntnis fähig. Der Buddhismus ist
von dem Gedanken bestimmt, dass alles Dasein Leiden bedeutet. Die
Phasen des Lebens, die von Freude erfüllt sind,
[...]
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