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Soziale Marktwirtschaft
Soziale Marktwirtschaft ist eine wettbewerbliche Selbststeuerung der Marktwirtschaft auf der Grundlage des Privateigentums. Sinn der sozialen Marktwirtschaft ist es, das Prinzip der Freiheit auf dem Markt mit dem des sozialen Ausgleichs zu verbinden. Soziale ...
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Soziale Marktwirtschaft
Soziale Marktwirtschaft ist eine wettbewerbliche Selbststeuerung der Marktwirtschaft auf der Grundlage des Privateigentums. Sinn der sozialen Marktwirtschaft ist es, das Prinzip der Freiheit auf dem Markt mit dem des sozialen Ausgleichs zu verbinden. Soziale Marktwirtschaft soll die Fehler des Liberalismus, der davon ausgeht, dass die Marktwirtschaft allein die Ordnung einer Gesellschaft erhalten kann und sozialen Erfordernissen gerecht wird, vermeiden. Der Staat soll hier aktiv eingreifen zur Förderung und Sicherung des Wettbewerbs, zur Sicherung der Geldwertstabilität, zum regulieren von Monopolstellen, zum sozialen Einkommens- und Vermögensausgleich, zur Sicherung von Mindestlöhnen, etc. Im wirtschaftlichen soll der Staat außerdem durch Finanzpolitik die Konjunkturstabilisierung sichern. Für den Sozialstaat gilt: Wettbewerb soweit wie möglich, Planung soweit wie nötig. Sozialstaatliches Handeln soll den sozialen Zweck sichern, ohne störend in die marktwirtschaftliche Preisbildung einzugreifen, also Marktkonform sein. Man kann folgende Eingriffe in das Marktgeschehen unterscheiden: Marktsicherung: rechtliche Eingriffe zu Sicherung des Listungswettbewerbs, z.B. Gesetze gegen unlauteren Wettbewerb, Ladenschlussgesetze und Qualitätskontrollen. Marktbeeinflussung: Aktionen gegen Rauchen, Hinwiese zur Energiesparung. Marktregulierung: z.B. Einkauf bei Angebotsüberhang, Lagerung und Verkauf bei Nachfrageüberschuss. So wird in Zeiten zu großen Angebots das Risiko für Produzenten verringert, bei zu geringem Angebot die Verbraucher hinreichend versorgt. Auch eine Änderung der Steuerlast kann marktregulierend sein. Das "magische Viereck" beschreibt die vier Basis-Zielelemente des Systems der Sozialen Marktwirtschaft: wirtschaftliches Wachstum Vollbeschäftigung außenwirtschaftliches Gleichgewicht Preis- bzw. Geldwertstabilität Die Erhaltung der Geldwertstabilität durch vergleichsweise mäßige Inflation in Deutschland signalisiert Unternehmen eine hohe Berechenbarkeit im Investitons- und Konsumverhalten. Durch die Geldwertstabilität werden Unternehmen dazu veranlasst, wenn sie nicht investieren, sondern sparen möchten, ihre Kapitalanlagen nach Deutschland zu verlegen? Das außenwirtschaftliche Gleichgewicht will man erhalten um Absatzmärkte zu behalten, deshalb z.B. auch Wirtschaftshilfe in Russland.
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