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Bundesbank Offenmarktpolitik der Bundesbank Allgemein ist die Offenmarktpolitik ein geldpolitisches Steuerungsmittel, es dient dazu, der Wirtschaft Geld zuzuführen durch Kauf oder ihr welches zu entziehen durch Verkauf von Wertpapieren meist an der Börse (offener Markt). ...
Anzahl Wörter: 289 - Aktuelle Sprache: Deutsch - Unterrichtsfach: Soziales -  Schultyp: unbekannt Rechtschreibung nicht überprüft!Druckansicht verfügbarAnzeige im Text-Format verfügbarDownload als PDF-Datei verfügbarDownload als RTF-Datei verfügbar
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Bundesbank
Offenmarktpolitik der Bundesbank
Allgemein ist die Offenmarktpolitik ein geldpolitisches Steuerungsmittel, es dient dazu, der Wirtschaft Geld zuzuführen durch Kauf oder ihr welches zu entziehen durch Verkauf von Wertpapieren meist an der Börse (offener Markt). Die Geldmenge und das Zinsniveau ändern sich. Durch diesen Vorgang kommt es zur Beinflußung von Kaufkurs, Produktion und Beschäftigung.
Allgemein:
Die Offenmarktgeschäfte am Geldmarkt dienten bis Anfang der 70er Jahre vor allem dazu, den Banken verzinsliche Anlagemöglichkeiten für ihre Liquiditätsüberschüsse zu bieten.
1971 wurde erstmals auch Liquiditätspapier emittiert und Nichtbanken einbezogen, denen unverzinste Schatzanweisungen angeboten wurden.
Seit 1975 gibt die Bundesbank keine Mobilisierung- und Liquiditätspapiere mehr an die Banken ab.
In den 70er Jahren entwickelte die Bundesbank neue Formen von Offenmarktgeschäften. Zum einen sind dies Geschäfte mit Rückkaufvereinbarung (-> Pensionsgeschäft), seit 1973 mit inländischen Wechseln, seit 1979 mit festverzinslichen Wertpapieren, zum anderen mit Devisenswapgeschäfte (-> Swapgeschäft)
Seit Mitte der 80er Jahre stehen Wertpapierpensionsgeschäfte im Vordergrund der laufenden Liquidätssteuerung und haben den Rediskontkredit (-> Diskont) zeitweise vom Spitzenplatz in der Refinanzierung der Kreditinstitute bei der Bundesbank verdrängt.
Offenmarktgeschäfte in langfristigen Wertpapieren sind nur, zur Regelung des Geldmarktes erlaubt.
Mit der Offenmarktpolitik versucht die Notenbank, die Liquidität der Kreditinstitute zu beeinflussen. Verkauft sie Wertpapiere zu, verglichen mit den Geldmarktzinsen, höheren Abgabesätzen an die Banken, so verringert sich die Bankenliquidität und damit deren Möglichkeit zur Kreditgewährung.
Die Wirkung beschränken sich nicht auf die Bankenliquidität und den Geldmarkt, sondern greifen auch über Zinseffekte auf dem Kapitalmarkt über, vor allem wenn auch längerfristige Papiere eingesetzt werden.
Sie hängen ferner davon ab, ob die Notenbanken nur die Bedingungen bekannt gibt, zu denen sie Offenmarktpapiere kaufen und verkaufen will und es den Banken überlässt, den Umfang der Transaktionen zu bestimmen, oder ob sie selbst eine bestimmte Menge festlegt.

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