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Aralsee und Baikalsee Der Aralsee war noch 1960 der viertgrößte Binnensee der Erde. In den letzten vierzig Jahren ist er um vierzig Prozent seiner ehemaligen Fläche und um zwanzig Prozent seines ehemaligen Volumens geschrumpft. Der Salzgehalt hingegen hat sich verdreifacht, deshalb ...
Anzahl Wörter: 225 - Aktuelle Sprache: Deutsch - Unterrichtsfach: Erdkunde -  Schultyp: unbekannt Jgst. 10Rechtschreibung überprüft (ohne Gewähr!)Druckansicht verfügbarAnzeige im Text-Format verfügbarDownload als PDF-Datei verfügbarDownload als RTF-Datei verfügbar
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Aralsee und Baikalsee

Der Aralsee war noch 1960 der viertgrößte Binnensee der Erde. In den letzten vierzig Jahren ist er um vierzig Prozent seiner ehemaligen Fläche und um zwanzig Prozent seines ehemaligen Volumens geschrumpft. Der Salzgehalt hingegen hat sich verdreifacht, deshalb hat sich die Fischbiomasse um neunzig Prozent reduziert.
Der Grund dafür ist: wegen dem heißen "Trockenwind" (Suchowej) erreicht nur eine stark verringerte Wassermasse, aus den beiden Zuflüssen Syr-Darja und Amu-Darja, den Aralsee. Seit 1976 erreicht der Say-Darja den Aralsee sogar gar nicht mehr (er endet circa 160 Kilometer entfernt in der Wüste). Der Amu-Darja bringt heute nur noch zehn Prozent seiner damaligen Wassermenge in den See, da der Anbau von Baumwoll- und Reisfeldern stark angestiegen ist und somit viel Wasser für die Bewässerung der Felder benötigt wird. Auf Grund des Klimas, verdunsten jährlich 1.050 Millimeter Wasser aus dem Aralsee.

Der Baikalsee ist der tiefste See der Erde. Seine maximale Tiefe beträgt 1.620 Meter. Er hat eine Länge von 636 Kilometer und eine maximale Breite von 79 Kilometer. Sein Volumen beträgt 23.000 Kibikkilometer. Der Baikalsee ist der größte Trinkwasserspeicher (circa ein Fünftel des Weltvolumens). Der See hat tektonischen Ursprung und ist umgeben von hohen Gebirgen. Er hat 336 Zuflüsse und nur einer fließt ab (Angara). Das Wasser ist klar und enthält wenige Mineralien. In ihm gibt es circa 1.200 Arten von Lebewesen und 600 Pflanzenarten.

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