|
Albert Schweitzer wurde am 14. Januar 1875 in Kayserberg bei Colmar geboren. Nach seinem Studium der Theologie, Philosophie und Musiktheorie in Straßburg, Paris und Berlin wurde er 1900 Pfarrer der Gemeinde Sankt Nicholas in Straßburg. Während dieser Zeit machte er sich auch als Organist, ...
|
![]() |
Albert Schweitzer wurde am 14. Januar 1875 in Kayserberg bei Colmar geboren. Nach seinem Studium der Theologie, Philosophie und Musiktheorie in Straßburg, Paris und Berlin wurde er 1900 Pfarrer der Gemeinde Sankt Nicholas in Straßburg. Während dieser Zeit machte er sich auch als Organist, Orgelbauer und Musikwissenschaftler einen Namen und befasste sich ausserdem mit dem Leben Jesu und dem Neuen Testament. 1905 begann er sein Medizinstudium an der Universität in Straßburg. Nachdem er im Alter von 32 Jahren Helene Bresslau, die Tochter eines Historikers, geheiratet hatte ging er ein Jahr später nach Lambaréné (Gabun), um die dort Lebenden medizinisch zu versorgen. Dort wurde er kurze Zeit später, zu Beginn des ersten Weltkriegs, verhaftet, weil er in der französischen Kolonie Gabun als feindlicher Ausländer angesehen wurde. Während seiner Haft verfasste er zwei Bände einer gesellschaftskritischen Studie. Darin propagiert Schweitzer die "Ehrfurcht vor dem Leben". Albert Schweitzer blieb bis 1924 im Elsass, seiner Heimat, und kehrte dann nach Afrika zurück. Dort gründete er 1927 ein Tropenhospital in Lambaréné, das u. a. eine Leprastation besass, in dem im ersten Jahr fast 2 000 Patienten behandelt wurden. Unterbrochen von seinen zahlreichen Reisen nach Europa, auf denen er zur Erhaltung seines Hospitals Vorlesungen hielt und Orgelkonzerte gab, war er hier bis zu seinem Tod tätig. 1952 erhielt Albert Schweitzer den Friedensnobelpreis für seine Lebenswerke. Am 4. September 1965 starb er in Lambaréné.
Druckansicht
Anzeige im Text-Format
Download als PDF-Datei
Download als RTF-Datei
Bewertung abgeben Fehler melden per eMail weiterempfehlen
