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BORDERLINE-PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNG
(borderline = Grenzfall; ursprünglich zwischen neurotischer und psychotischer Störung eingeordnet; heute: neurotische, psychotische und Persönlichkeitsstörung)
Psychose = Psychische Störung mit grundlegendem Wandel es eigenen Erlebens ...
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BORDERLINE-PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNG
(borderline = Grenzfall; ursprünglich zwischen neurotischer und psychotischer Störung eingeordnet; heute: neurotische, psychotische und Persönlichkeitsstörung)
Psychose = Psychische Störung mit grundlegendem Wandel es eigenen Erlebens und des Außenbezuges. Entweder im Rahmen einer organisch fassbaren Störung oder im Rahmen von Veränderungen des Gehirnstoffwechsels
Neurose = psychisch bedingte Gesundheitsstörung; lebensgeschichtlich bedingte seelische Störungen (erlerntes Fehlverhalten, durch unbewusste ungelöste Kindheitskonflikte bedingt)
Persönlichkeitsstörung = Tief verwurzelte, anhaltende und weitgehend stabile Verhaltensmuster, die sich in starren Reaktionen auf unterschiedliche persönliche und soziale Lebenslagen zeigen. Meist gehen diese Störungen mit persönlichem Leiden und gestörter sozialer Funktionsfähigkeit einher.
Störung entsteht in der frühkindlichen Phase (praeödipale Phase: 18.-36. Lebensmonat)
strikte Trennung von Gut und Böse (Lernprozess Eltern - v.a. Mutter- ist gut und böse fehlt) (Überidealisierung - Abwertung)
Symptome:
·Unbeständige und unangemessen intensive zwischenmenschliche Beziehungen
·Impulsivität bei potentiell selbstschädigenden Verhaltensweisen (z.B. Drogen- und
Alkoholmissbrauch, Sex, Ladendiebstahl, rücksichtsloses Fahren, übermäßiges Essen) ·Starke Stimmungsschwankungen
·Häufige und unangemessene Zornausbrüche
·Wiederholte Selbstmorddrohungen oder -versuche bzw. Selbstverstümmelungen
·Das Fehlen eines klaren Identitätsgefühls
·Chronische Gefühle von Leere oder Langeweile
·Verzweifelte Bemühungen, eine reale oder eingebildete Angst vor dem Verlassenwerden zu
verhindern;
·Vorübergehend paranoide Ausbrüche oder ähnliche Symptome
Identitätsdiffusion /Spaltung
Selbstbild, Ziele und innere Präferenzen unklar und gestört
Therapie:
-Einzel/Gruppen, mit realitätsorientierten Ansätzen
-Musiktherapie
-körperorientierte Therapie
-langfristig aufdeckende Psychotherapie
-stat. Therapie bei schwerer Depression/erhöhter Suizidgefahr, einschl. med. Therapie mit niederpotenten Neuroleptika
wichtig: permanente Bezugspersonen, Erfahren von Mitgefühl, Unterstützung und Wahrheit
Quellen: Hippokrates MLP: Psychiatrie
Klußmann: psychosomatische Medizin
Fischer: Klinikleitfaden Neurologie Psychiatrie
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