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Drogen und Arzneimittelabhängigkeit
Drogen- und Arzneimittelabhängigkeit, seelisch und oft auch körperlich bedingter Zustand, gekennzeichnet durch den Drang des Abhängigen, sich eine bestimmte Droge bzw. ein Arzneimittel zuführen zu müssen. Bei stark ausgeprägter Abhängigkeit, die ...
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Drogen und Arzneimittelabhängigkeit
Drogen- und Arzneimittelabhängigkeit, seelisch und oft auch körperlich bedingter Zustand, gekennzeichnet durch den Drang des Abhängigen, sich eine bestimmte Droge bzw. ein Arzneimittel zuführen zu müssen. Bei stark ausgeprägter Abhängigkeit, die in der Regel körperlich bedingt ist, spricht man von Sucht. Körperliche Abhängigkeit besteht, wenn zur Erzielung derselben Wirkung steigende Mengen benötigt werden (Toleranzbildung) und sich beim Absetzen des Mittels Entzugserscheinungen äußern. Solche Entzugssymptome sind beispielsweise Übelkeit, Diarrhöe oder Schmerzen. Sie variieren je nach Art des Suchtmittels. Seelische Abhängigkeit liegt vor, wenn auch ohne körperliches Entzugssyndrom ein starkes Verlangen nach dem Mittel vorhanden ist.
Das Suchtpotential eines Mittels wird häufig in Laborstudien an Versuchstieren getestet und ermittelt. Man geht davon aus, dass ein Arzneimittel, welches sich ein Versuchstier ständig selbst zuführt,
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