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"Alles" von Ingeborg Bachmann
Die Erzählung "Alles" von Ingeborg Bachmann (lebte von 1926 bis 1973) ist in der Ich-Perspektive verfasst und handelt von einem dreißigjährigen Vater, der seinen Sohn Fipps zu einem besonderen Menschen machen möchte, einem, der anders ist als alle ...
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"Alles" von Ingeborg Bachmann
Die Erzählung "Alles" von Ingeborg Bachmann (lebte von 1926 bis 1973) ist in der Ich-Perspektive verfasst und handelt von einem dreißigjährigen Vater, der seinen Sohn Fipps zu einem besonderen Menschen machen möchte, einem, der anders ist als alle anderen, indem er ihm die Sprache der Menschen vorenthalten und dafür die Sprache der Natur beibringen möchte. Dem gegenüber steht die Mutter Hanna, die in den Augen des Erzählenden den Sohn auf ihre Seite hinüberzuziehen versucht. Der Vater scheitert an seiner selbstgestellten Aufgabe, ist desillusioniert und zieht sich mehr und mehr zurück vor seiner kleinen Familie. Mit elf Jahren verunglückt Fipps bei einem Schulausflug tödlich.
Den Rahmen der Erzählung bildet die im Präsens erzählte momentane Situation der trauernden Eltern, die als Ausgangspunkt für die Rückblende dient. Der Vater befindet sich in seinem Zimmer und erzählt die Geschichte seines Scheiterns, er lässt den Leser teilhaben an
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