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1. Einleitung
"Pein und den glühenden Stahl und die Hiebe geschwungener Geisel, welche zerreißen das Fleisch, dann Fäuste der Henker und jede schmerzende Qual, selbst Brand in die offene Wunde geworfen, muss er erdulden. Es wird für Augen der Herren, künstlich der Leib, so weit es die ...
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1. Einleitung
"Pein und den glühenden Stahl und die Hiebe geschwungener Geisel, welche zerreißen das Fleisch, dann Fäuste der Henker und jede schmerzende Qual, selbst Brand in die offene Wunde geworfen, muss er erdulden. Es wird für Augen der Herren, künstlich der Leib, so weit es die Schraube der Folter gestattet, länger und länger voneinander gereckt, bis endlich dem Körper ausströmt völlig das Blut und der Brand von zergehenden Gliedern, bis das an das Innere dringt. Zuletzt selbst dampfen die Knochen."
Diese grauenhafte Schilderung stammt aus der Römerzeit. Es ist ein Vorurteil zu glauben, dass heute nirgendwo mehr auf der Welt noch Menschen gefoltert werden. In einem aktuellen Bericht der Menschenrechtsorga-nisation amnesty International ( ai ) sind in über 150 Ländern in den vergangenen 3 Jahren die Menschenrechte verletzt worden. Von Prügel bis Vergewaltigung reichen die Foltermethoden. In 70 dieser Länder ist Gewalt durch staatliche Vertreter an der Tagesordnung gewesen.
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