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Glasfaser
Wissenschaftler des US-Netzwerkausrüsters Lucent Technologies haben nach Firmenangaben festgestellt, dass Glasfasern bis zu zehnmal mehr Informationen übertragen können als bislang angenommen. Wissenschaftler des Bell-Laboratoriums veröffentlichten am Donnerstag in der ...
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Glasfaser
Wissenschaftler des US-Netzwerkausrüsters Lucent Technologies haben nach Firmenangaben festgestellt, dass Glasfasern bis zu zehnmal mehr Informationen übertragen können als bislang angenommen. Wissenschaftler des Bell-Laboratoriums veröffentlichten am Donnerstag in der britischen Zeitschrift "Nature" Forschungsergebnisse, denen zufolge in jedem Strang Glasfaser theoretisch 100 Terabits Daten pro Sekunde übertragen werden können. Dies entspricht 20 Milliarden E-Mails von je einer Seite Länge. Bislang werden in kommerziell eingesetzten Glasfasern zwei Terabits pro Sekunde übertragen. Bei Experimenten wurde eine Übertragungsrate von zehn Terabits nachgewiesen. Bislang sei es schwierig abzuschätzen gewesen, wieviel Informationen per Glasfaser übertragen werden können, weil sich einzelne Lichtsignale in Glasfasern leicht vermischten, teilte Lucent mit. Die Wissenschaftler hätten deshalb Übertragungssysteme untersucht, die gleichzeitig mehrere Lichtimpulse auf verschiedenen Wellenlängen senden könnten. Mit Hilfe dieser Systeme ist es nach ihrer Einschätzung möglich, ohne größere Störungen 100 Terabits pro Sekunde zu übertragen. Die neuen Forschungsergebnisse verdeutlichten das riesige Potential von Glasfasern, sagte der Chef-Techniker der Lucent-Abteilung für Glasfaser-Netzwerke, Alastair Glass.
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