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Bedeutung von Hecken
In der intensiv genutzten Agrarlandschaft sind Hecken wertvolle Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen. Eine natürlich gewachsene Hecke besteht aus einer zentralen, innen schattigen Zone mit Bäumen und Sträuchern (Kernzone), daran schließen kleinere lichtbedürftige ...
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Bedeutung von Hecken
In der intensiv genutzten Agrarlandschaft sind Hecken wertvolle Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen. Eine natürlich gewachsene Hecke besteht aus einer zentralen, innen schattigen Zone mit Bäumen und Sträuchern (Kernzone), daran schließen kleinere lichtbedürftige Büsche an (Mantelzone). Ein artenreicher Kraut- und Grasgürtel (Saumzone) geht in das Kulturland über.
Weil jede Hecke ein Stück Waldrand darstellt, der von freiem Feld oder Wiese umgeben ist, wird sie den Bedürfnissen vieler Bewohner dieser Lebensräume gleichermaßen gerecht.
Auf engem Raum bietet eine Hecke Platz zum Wohnen und zum Nisten, ist Überwinterungsquartier, Ansitzwarte und Deckungsort.
Der Heckenbestand einer Landschaft ist schützenswert, da zahlreiche gefährdete Arten der Roten Liste in ihm heimisch sind (z.B. Neuntöter).
Durch die Windschutzwirkung wird das Mikroklima in der Umgebung einer Hecke beeinflusst. Dies ist gerade für den Pflanzenwachstum von Bedeutung und vermeidet die Bodenerosion. Für benachbarte landwirtschaftlich angelegte Felder ist die Hecke insofern von Vorteil, dass die in ihr beheimateten Tiere die Schädlinge von den Feldern vernichten (z.B. Eule frisst Mäuse).
Die Hecke bietet einen Unterschlupf für jagdbares Wild und dem Weidevieh Schutz vor hohen Temperaturen oder intensiver Sonnenstrahlung. Auch nach starken Niederschlägen ist die Hecke mit ihrer wasserspeichernden Wirkung des oberirdischen Wassers von Vorteil.
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