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Bevölkerungswanderungen
Teilüberschriften: 1. Wesen
2. Ursachen
3. Folgen
1. Wesen
- 1993 sehr sehr viele Menschen auf der flucht
- Bevölkerungsfond der UN stellte fest, dass weltweit 100 Mio. Menschen außerhalb ihres ...
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Bevölkerungswanderungen
Teilüberschriften: 1. Wesen
2. Ursachen
3. Folgen
1. Wesen
- 1993 sehr sehr viele Menschen auf der flucht
- Bevölkerungsfond der UN stellte fest, dass weltweit 100 Mio. Menschen außerhalb ihres
Geburtslandes leben
- mehr als 2 % der Weltbevölkerung
- 17 Mio.: Flüchtlinge und Asylsuchende
- fast 4 Mio. leben in "flüchtlingsähnlichen Situationen"
- gehen aus wirtschaftlichen Gründen ins Ausland
- 35 Mio. in Afrika südlich der Sahara
- 15 Mio. in Westeuropa und Nordamerika
- 15 Mio. Flüchtlinge in Asien
2. Ursachen
- Eltern wollen für Kinder bessere Lebensbedingungen
- deshalb verlassen sie Heimat
- Faktoren, die Wanderbewegungen auslösen können:
o Verelendung (Armut)
o wirtschaftliche Not und Perspektivlosigkeit
o Bedrohung von Minderheiten
o Menschenrechtsverletzungen
o Krieg und Bürgerkrieg
o Umweltprobleme (Wassermangel, Bodenerosion u.a.)
- Gründe gleichzeitig für Flüchtlingsbewegungen sowie für andere Massenbewegungen
- man muss unterscheiden zwischen:
Flüchtligen andere Migrantengruppen
(erzwungene Auswanderung) (freiwillige Auswanderung)
3. Folgen
- grenzüberschreitende Wanderungen (Migrationen) haben gesellschaftliche Auswirkungen
in Herkunfts- und Aufnahmeländern
- wichtiger Faktor im Entwicklungsprozess der Länder und Regionen
- außer im Fall von katastrophalen Massenauswanderungen
(Lehrbuch S. 149/3)
- Ungleichgewicht in wirtschaftl. und sozialer Entwicklung geglichen
- wenn alle das Land verlassen, dann hat Rest eine verbesserte Chance auf Arbeit
- besonderes Risiko: Verlust von Fachkräften, Ärzten, Technikern und Geschäftsleuten durch
"brain drain"
- in mehreren westeuropäischen Industrieländern bringt Zuwanderung auch Normalisierung
der Bev.-Verteilung und Steuereinnahmen
- Reaktion der europäischen Regierung: Bestimmung zur Aufnahme von Flüchtlingen und
Asylsuchenden drastisch verschärft
- zur Zeit ® Zuwanderungsdruck noch verstärkt und "Weltinnenpolitik" bestimmen
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