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Impressionismus Der Impressionismus ist eine stilistische, weitgehend einheitliche Kunstrichtung, die vor allem im letzten Drittel des 19. Jh. ihren Höhepunkt in der Malerei erreichte. Er wird auch als die Malerei des Lichts bezeichnet. Man hört aber auch, der Impressionismus ...
Anzahl Wörter: 286 - Aktuelle Sprache: Deutsch - Unterrichtsfach: Latein -  Schultyp: unbekannt Jgst. 10Rechtschreibung nicht überprüft!Druckansicht verfügbarAnzeige im Text-Format verfügbarDownload als PDF-Datei verfügbarDownload als RTF-Datei verfügbar
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Impressionismus

Der Impressionismus ist eine stilistische, weitgehend einheitliche Kunstrichtung, die vor allem im letzten Drittel des 19. Jh. ihren Höhepunkt in der Malerei erreichte. Er wird auch als die Malerei des Lichts bezeichnet. Man hört aber auch, der Impressionismus sei der Vorläufer des Modernismus mit seinen eher konkreten und humanistischen Inhalten.
Ausgehend von Frankreich entstand der Impressionismus als eine Bewegung gegen die erstarrten Kunstlehren dieser Zeit. Er beinhaltet auch die Reaktion auf die Ateliermalerei mit ihrer düsteren Dunkeltonigkeit! Bestimmte Eindrücke, die die Künstler zufällig und spontan aufgegriffen haben werden in einem beeindruckenden Zusammenspiel von Licht und Luft festgehalten! Die Impressionisten setzten ihre flüchtigen Eindrücke mit einem skizzenhaft lockeren Pinselstrich um, wobei Lokalfarben, Konturen und grobe Hell-Dunkel-Kontraste vernachlässigt wurden. Die Natur steht mit ihrer beeindruckenden Schönheit im Vordergrund. Es werden jedoch die dunklen Teile vermieden oder durch die aufgehellte Palette verdrängt. Selbst Schatten werden als farbige Reflexe deutlich gemacht.
Auch die Farbauftragung ist im Impressionismus eine Besonderheit! Sie werden ungebrochen-rein auf den Malgrund aufgetragen. Schließlich soll sich durch die optimale Mischung im Auge des Betrachters dann der farbliche Gesamtklang ergeben. Dieses Prinzip ist schon vom Divisionismus bekannt.
Der Hauptvertreter des Impressionismus ist Claude Monet, der als erster den Begriff "Impression" (Eindruck, Empfindung) in einem seiner Werke benutzte: "Impression: oleil levant". Weiterer Vertreter sind É Manet, C. Pissarro, A. Renoir und A. Sisley. Diese Vertreter waren alle aus Frankreich. In Deutschland waren vor allem M. Liebermann, M. Slevogt L. Corinth und R. Sterl bekannte Impressionisten.
Der Impressionismus fand jedoch auch in der Plastik seinen Ausdruck. So ermöglichten die Künstler in einer malerisch weichen Modellierung der Oberfläche ein lebhaftes Spiel von Licht und Schatten.


Quellen:

• BI Universallexikon (VEB Bibliographisches Institut Leipzig)
• http://www.abseits.de/monet2.htm
http://www.dhm.de/lemo/html/kaiserreich/kunst/impressionismus/

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