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Auswirkungen der EU-Osterweiterung
Ihr habt sicher schon alle von der EU-Osterweiterung gehört. Vielleicht habt ihr darüber auch schon öfters etwas im Fernsehen gesehen und habt euch gefragt: Was genau diese EU-Osterweiterung eigentlich ist?
Die Osterweiterung ist eine ...
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Auswirkungen der EU-Osterweiterung
Ihr habt sicher schon alle von der EU-Osterweiterung gehört. Vielleicht habt ihr darüber auch schon öfters etwas im Fernsehen gesehen und habt euch gefragt: Was genau diese EU-Osterweiterung eigentlich ist?
Die Osterweiterung ist eine historische Herausforderung für die europäische Union. Durch den Beitritt von Zypern, Estland, Ungarn, Litauen, Polen, Bulgarien, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und Slowenien wird die frühere Teilung Europas überwunden. Der EU, der dann mehr als 100 Millionen neue Bürger angehören eröffnen sich so größere Chancen für wirtschaftliches Wachstum.
Ein höheres Wirtschaftswachstum in Mittel- und Osteuropa durch die Ostöffnung würde Österreich zweifellos nützen, da 11,2 Prozent (1996) der österreichischen Exporte in diese Länder gehen. Um die Importe der mittel- und osteuropäischen Länder jedoch so stark ansteigen lassen zu können, müssen diese Länder zuerst ihre Exportfähigkeit verbessern.
Für Österreich wird die Osterweiterung auch im Außenhandel einige Vorteile bringen aber die Dienstleistungsfreiheit wird zumindest in einigen Branchen Nachteile mit sich bringen. Vor allem arbeitsintensive Gewerbezweige wie zum Beispiel das Baugewerbe und der Kfz-Bereich werden durch die Niedriglöhne mit den Nachbarstaaten schwer konkurrieren können.
Auch der österreichische Handel in Grenznähe wird es schwer haben, da er mit den Niedrigpreisen der Nachbarn nicht mithalten kann. Profitieren werden in Österreich von der EU-Osterweiterung vor allem der Industrielle- und der Finanzdienstleistungssektor, da sie einen extremen Modernitäts- und Wissensvorsprung gegenüber dem Osten haben.
Der große Verlierer in Österreich wird jedoch die Landwirtschaft sein. Einerseits wird die österreichische Landwirtschaft große Einbußen durch die zwei neuen starken Konkurrenten Polen und Ungarn erleiden, andererseits werden auch noch die Zahlungen der EU geringer werden.
Alles in allem kann man jedoch sagen, dass die politischen und wirtschaftlichen Vorteile die Risiken deutlich überwiegen.
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