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Aufstand der schlesischen Weber 1844
Soziale und wirtschaftliche Lage
Die Weber bekamen nur wenig Lohn. Ein Weber bekommt vier Silbergroschen im Sommer als Tagelohn für die Ackerarbeit und im Winter drei Silbergroschen. Seine Frau bekommt für ihre Weberei zehn ...
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Aufstand der schlesischen Weber 1844
Soziale und wirtschaftliche Lage
Die Weber bekamen nur wenig Lohn. Ein Weber bekommt vier Silbergroschen im Sommer als Tagelohn für die Ackerarbeit und im Winter drei Silbergroschen. Seine Frau bekommt für ihre Weberei zehn Silbergroschen die Woche. Dies bedeutet im Sommer umgerechnet ein Tageseinkommen von circa sechzig Pfennig. Davon muss die Familie die Steuern, das Schulgeld für ihre Kinder und die Hausmiete bezahlen.
Dadurch bleibt fast kein Geld mehr für Essen übrig.
Viele Weber wurden durch diese Umstände gezwungen, ihr Eigentum zu verkaufen, um nicht Schulden zu bekommen. Für "Luxusessen" wie Fleisch blieb selbstverständlich kein Geld übrig.
Ursache und Verlauf
Es herrschte Unzufriedenheit unter den Webern. Das Gedicht "Das Blutgericht in Peterswaldau im Jahr 1844" beschreibt die Situation ziemlich gut:
"Einige Weber gingen vor das Handlungshaus in Peterswaldau und sangen davor
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