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"Am Eingang zur Unterwelt" von Vergil
Sie gingen von Finsternis umhüllt in einsamer Nacht durch die Schattenwelt und durch die leeren Häuser des Hades und durch das nichtige Reich, wie ein Weg in den Wäldern durch den fahlen Mondschein unter schwachem Licht führt, wo Jupiter den ...
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"Am Eingang zur Unterwelt" von Vergil
Sie gingen von Finsternis umhüllt in einsamer Nacht durch die Schattenwelt und durch die leeren Häuser des Hades und durch das nichtige Reich, wie ein Weg in den Wäldern durch den fahlen Mondschein unter schwachem Licht führt, wo Jupiter den Himmel in Finsternis hüllte und die dunkle Nacht den Dingen die Farbe entzog. Unmittelbar vor dem Eingang und gleich beim Zugang der Unterwelt schlugen die Trauer und die Gewissensbisse des Todes ihre Lager auf und die blassen Krankheiten und dort wohnen die blassen Krankheiten und das traurige Greisenalter. Und die Furcht, der zum Üblem ratende Hunger und die schändliche Armut, Gestalten schrecklich anzusehen, der Tod und die Mühe, dann der Bruder des Todes, der Schlaf und die Freuden, schlecht für den Geist, am Eingang auch der todbringende Krieg und die unerbittlichen Wohnungen der Eumyniden und die wahnsinnige Zwietracht, die ihr schlangenartiges Haar mit blutigen Haarbändern verknüpft hat. In der Mitte streckt eine alte Ulme ihre Zweige und ihre schattenspendenden Äste aus, gewaltig, welchen Wohnsitz, wie man sagt, überall die nichtigen Träume innehaben und unter allen Blättern hängen.
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