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Die Baumwollarten lassen sich in zwei Ursprungszentren zuordnen: dem indisch-afrikanischen sowie dem amerikanischen Raum.
Aufgrund archäologischer Funde ist festgestellt worden, dass in Indien bereits vor rund 3500 Jahren v. Chr. feiner Baumwollstoff hergestellt wurde. Man vermutet, dass ...
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Die Baumwollarten lassen sich in zwei Ursprungszentren zuordnen: dem indisch-afrikanischen sowie dem amerikanischen Raum.
Aufgrund archäologischer Funde ist festgestellt worden, dass in Indien bereits vor rund 3500 Jahren v. Chr. feiner Baumwollstoff hergestellt wurde. Man vermutet, dass es aber eigentlich noch viel früher war, man kann es nur nicht genau beweisen. Hauptabnehmer war das babylonische Reich. In westlicher Richtung dehnte sich der Anbau nach Ägypten und Vorderasien aus. In Europa wurde erst durch die Mauren im Mittelalter (9. bis 10. Jahrhundert) Baumwolle angebaut, nämlich in Griechenland und in Spanien. Für die Europäer war die Baumwolle eine der ersten Nutzpflanzen.
Der Handel mit Baumwolle wurde durch die Kreuzzüge zwischen Italien und dem Orient eingeführt.
In Europa war Baumwolle ein Kleidungsstück für wohlhabende und adlige Menschen, daher spielte die Baumwolle lange Zeit eine unbedeutende Rolle. Nur vier Prozent der europäischen Kleidung bestand 1780 aus Baumwolle. Kleidung wurde nur aus Wolle und Flachs hergestellt.
In Amerika war Baumwolle schon lange vor der Entdeckung durch die Spanier bekannt: die Mayas und Azteken bauten Baumwolle an und die Indianer trugen aus Baumwolle hergestellte Kleidungsstücke. Funde von Baumwollgarnen aus Peru wurden auf den Zeitraum zwischen 2500 und 1500 v. Chr. geschätzt.
In Mexiko (im Theuacán-Tal) wurde Baumwolle schon vor 7000 Jahren angebaut.
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