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Glasfaserkabel
Aufbau
Ein Glasfaserkabel ist eine sehr feine, biegsame Faser aus transparentem, also optisch leitfähigem, Glas ähnlichem Material, es kann sich aber auch aus mehreren Hundert einzelnen Glasfasern zusammensetzen. Jede Faser besteht aus einem Kern und deinem ...
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Glasfaserkabel
Aufbau
Ein Glasfaserkabel ist eine sehr feine, biegsame Faser aus transparentem, also optisch leitfähigem, Glas ähnlichem Material, es kann sich aber auch aus mehreren Hundert einzelnen Glasfasern zusammensetzen. Jede Faser besteht aus einem Kern und deinem Mantel, der diesen umgibt und eine geringere optische Dichte aufweist als der Kern.
Funktionsweise
Das elektrische Eingangssignal wird in ein optisches Signal verwandelt: Dieses Lichtsignal reflektieren die Mantelwände auf dem Weg durch die Faser. Dadurch werden die Lichtwellen innerhalb des Kerns weitergeleitet ohne dass sie seitlich auszutreten und das Kabel zu verlassen. Am Empfangsort wird das optische Signal wieder in ein elektrisches umgewandelt.
Langfristig werden die Glasfaserkabel aber die Kupferkabel weitgehend ablösen, da die technischen Eigenschaften der Lichtwellenleiter denen der elektrischen Kabeltypen in der Summe stark überlegen sind. Lediglich in Anwendungsbereichen, in denen die technische Überlegenheit nicht zum Tragen kommt, können Glasfasersysteme kostenmäßig nicht mit den Kupferkabeln konkurrieren.
Vorteile der Glasfaserkabel:
unempfindlich gegenüber elektrischen und magnetischen Einflüssen
produziert selbst keine Störstrahlungen
geeignet für den Einsatz in explosionsgefährdeten Umgebungen (bei Kabelbruch können sich keine Funken bilden)
hohe Abhörsicherheit
geringes Kabelgewicht
kleiner Kabelquerschnitt
hohe Übertragungsleistung
geringe Signaldämpfung
Nachteile:
relativ teuer
aufwendige Anschlusstechnik
nicht für alle Topologien geeignet (z.B. für Busnetze).
Verwendungsbeispiele
Glasfaserkabel lassen sich prinzipiell überall einsetzen, insbesondere in den folgenden Bereichen:
Telekommunikation, besonders auf Fernverbindungsstrecken
Neuentwicklungen im leistungsfähigen LAN-Bereich
in elektrisch gestörten Bereichen, in denen Datenübertragungen auf Kupferleitungen Probleme bereiten (z.B. Maschinenhallen, Kraftwerke, Umspannstationen)
zur Realisierung kombinierter Starkstrom-/Signalkabel, z.B. bei aufwendiger Verlegung wie bei Unterwasserkabeln, zur Versorgung von Bohrinseln oder Halligen.
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