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Steckbrief Francium Schmelztemperatur: 30°C Siedetemperatur: 680° Dichte: 2,5 g/cm³ Oxidationszahlen: 1 Elektronegativität: 0,70 (Francium ist das elektropositivste Element des PSE) ...
Anzahl Wörter: 225 - Aktuelle Sprache: Deutsch - Unterrichtsfach: Chemie -  Schultyp: unbekannt Jgst. 10Rechtschreibung nicht überprüft!Druckansicht verfügbarAnzeige im Text-Format verfügbarDownload als PDF-Datei verfügbarDownload als RTF-Datei verfügbar
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Steckbrief

Francium

Schmelztemperatur:
30°C

Siedetemperatur:
680°

Dichte:
2,5 g/cm³

Oxidationszahlen:
1

Elektronegativität:
0,70 (Francium ist das elektropositivste Element des PSE)

Halbwertszeit:
21,8 Min

Zustand bei Zimmertemperatur:
fest, Metall

Atommasse:
223,0

Entdeckerin:
Maguerite Perey

Entdeckungsjahr:
1939

Namensherkunft:
zu Ehren M. Pereys Vaterland Frankreich

Säure-Base-Verhalten des Oxids:
stark basisch

Eigenschaften:
Francium ist ein stark radioaktives Alkalimetall. Da nur winzige Mengen des Leichtmetalls verfügbar sind, lässt sich über seine Eigenschaften nur wenig aussagen. Francium ist das unedelste aller Elemente und ähnelt in seinem chemischem Verhalten den anderen Alkalimetallen.

Vorkommen:
Mit einem Massenanteil von 1,3 x 10-21% steht Francium an 93. Stelle der Elementhäufigkeit. Es ist nach Astat das zweitseltenste Element der Erde. Es kommt in der Natur nur in geringsten Spuren in Uranerzen wie in der Pechblende als Zwischenprodukt der Uran-Actinium-Zerfallsreihe vor. Die gewinnbaren Vorkommen auf der Erde werden nur auf maximal 50 Gramm Francium geschätzt.

Herstellung:
Die Herstellung von geringen Mengen ist aus Uranerzen möglich. Nach einem Aufschluss mit konzentrierter Salpetersäure und der Fällung des Aufschlusses mit Carbonat- oder Fluoridsalzen erhält man in der Lösung Actiniumionen und geringe Spuren von Fr-223-Ionen. Durch eine Reaktion mit Caesiumperchlorat und einer nachfolgenden Ionenaustauschchromatographie erhält man das Element in kaum wägbaren Mengen. Künstlich lässt sich das Element durch den Protonenbeschuss von Thorium oder Uran darstellen.

Verwendung:
Aufgrund des geringen Vorkommens und der kurzen Halbwertszeit besitzt das Element momentan keine technische Bedeutung

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