|
"Daedalus und Icarus" aus den Metamorphosen von Ovid
Daedalus war inzwischen so lange auf Creta, dass er seinen Aufenthalt in der Fremde hasste und er war berührt von der Liebe zu seiner Heimat, von der er durch das Meer getrennt war. Er sagte: "Mag er die Erde und die Wellen ...
|
![]() |
"Daedalus und Icarus" aus den Metamorphosen von Ovid
Daedalus war inzwischen so lange auf Creta, dass er seinen Aufenthalt in der Fremde hasste und er war berührt von der Liebe zu seiner Heimat, von der er durch das Meer getrennt war. Er sagte: "Mag er die Erde und die Wellen absperren, der Himmel wird sicherlich offen stehen; wir werden auf jenem Wege flüchten; mag Minos auch alles besitzen, die Luft besitzt er nicht." Er sagte dies und konzentrierte sich auf die unbekannten Künste und erneuerte die Natur. Dann legte er die Federn in einer Reihe auf, bei der kürzesten beginnend - einer langen folgte immer eine kurze - ,damit sie in der Art eines Hügels ansteigen könnten: So wie eine bisweilen eine Panflöte allmählich mit ungleichen Rohren ansteigt. Dann verband er die Mitte und den Kiel der Federn mit Faden und Wachs und er bog die zusammengefügten Federn mit leichter Krümmung so, dass sie wahrhaft Vögeln ähnlich sahen. Der Bub Icarus stand dabei und unwissend welche Gefahr
[...]
(weiter bei vollständiger Anzeige)
Druckansicht (bei vollständiger Anzeige)
Anzeige im Text-Format (bei vollständiger Anzeige)
Download als PDF-Datei (bei vollständiger Anzeige)
Download als RTF-Datei (bei vollständiger Anzeige)
Bewertung abgeben Fehler melden per eMail weiterempfehlen
|
Zur vollständigen Anzeige dieses Datensatzes musst du dich mit deinem Facebook-Account einloggen!
|
