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Aeneis IV von Vergil
331 bis 361:
So hatte sie gesprochen. Jener, nachdem er von Juppiter ermahnt worden war, hielt seine Augen unbewegt und hielt auch das Liebesleid gewaltsam tief in seinem Herzen. Endlich antwortete er Weniges: " Ich werde niemals die sehr vielen ...
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Aeneis IV von Vergil
331 bis 361:
So hatte sie gesprochen. Jener, nachdem er von Juppiter ermahnt worden war, hielt seine Augen unbewegt und hielt auch das Liebesleid gewaltsam tief in seinem Herzen. Endlich antwortete er Weniges: " Ich werde niemals die sehr vielen Wohltaten verleugnen, Königin, die du mir beim Reden aufzählen kannst, und niemals wird es mich reuen, mich an Dido zu erinnern, solange ich meiner selbst bewusst bin, solange der Atem diese Glieder bewegt. Für meine Sache möchte ich Weniges reden. Ich hoffte nicht, diese Flucht durch Heimlichkeit zu verbergen (Denke das nicht!), und ich erhob niemals Anspruch auf die Ehe oder kam zu einem derartigen Bund. Wenn das Schicksal mir gestattete, mein Leben nach eigenen Wünschen zu führen und aus eigenem Antrieb meine Leiden zu beruhigen, ehrte ich zuerst die Stadt Troja und die süßen Überreste der Meinen, die hohen Häuser des Priamos würden weiterbe- stehen, und ich hätte mit eigener Hand das wiedererstehende
[...]
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