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Ehegattenerrecht in rechtshistorischer Perspektive Beisitz der Witwe Nach dem Tod des Mannes setzt die Witwe mit Kindern die Haus- und Vermögensgemeinschaft fort. Vermieden wird somit eine Trennung zwischen Mutter und Kindern, und es wurde eine Existenzsicherung der Witwe ...
Anzahl Wörter: 1.039 - Aktuelle Sprache: Deutsch - Unterrichtsfach: Recht -  Schultyp: Universität Rechtschreibung überprüft (ohne Gewähr!)Druckansicht verfügbarAnzeige im Text-Format verfügbarDownload als PDF-Datei verfügbarDownload als RTF-Datei verfügbar
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Ehegattenerrecht in rechtshistorischer Perspektive

Gliederung

  • Beisitz der Witwe
  • Rechtsgeschäftliche begründete Vermögensgemeinschaft
  • Leibzucht
  • Gewohnheitsrechtliches Vermächtnis der Fahrhabe
  • Ansätze zur Ausgestaltung eines Ehegattenerbrechts
  • Erbloser Nachlass
  • Rezeption des gemeinen Ehegattenerbrechts im 18. Jahrhundert
  • Begriffserklärung

Beisitz der Witwe

Nach dem Tod des Mannes setzt die Witwe mit Kindern die Haus- und Vermögensgemeinschaft fort. Vermieden wird somit eine Trennung zwischen Mutter und Kindern, und es wurde eine Existenzsicherung der Witwe erreicht, da sie das Kindesvermögen verwalten und nutzen konnte.
Beendet wurde Beisitz mit Wiederverheiratung oder durch Auflösung der Hausgemeinschaft (Abschichtung). Diese konnte von der Witwe jederzeit, von den Kindern allerdings meistens nur bei Vorliegen bestimmter Gründe verlangt werden.

Rechtsgeschäftliche begründete Vermögensgemeinschaft

Durch "Ehepakte" wurde die vermögensrechtliche Absicherung der Witwe gewährleistet. Auf diese Weise konnte das Frauengut dem Zugriff des Mannes entzogen werden. Vertragliche, aber auch gesetzlich begründete Anwartschaften der Witwe auf bestimmte Vermögensmassen wurden zur Regel um ihre Existenz zu sichern.

Leibzucht

Die

[...]

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