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Außenpolitik der Weimarer Republik
Nach Westen war die deutsche Außenpolitik friedlich und europäisch nach Osten revisionistisch und nationalistisch.
Frankreich betrieb in den zwanzig Jahren eine gegen Deutschland gerichtete Bündnispolitik; Frankreich war in dieser Zeit ...
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Außenpolitik der Weimarer Republik
Nach Westen war die deutsche Außenpolitik friedlich und europäisch nach Osten revisionistisch und nationalistisch.
Frankreich betrieb in den zwanzig Jahren eine gegen Deutschland gerichtete Bündnispolitik; Frankreich war in dieser Zeit europäische Führungsmacht.
Als Frankreich, Belgien und England über ein Dreier-Bündnis verhandelten, versuchte Außenminister Stresemann Deutschland in ein multilaterales Bündnissystem einzubinden. Als Preis dafür musste Deutschland den Status Quo anerkennen. Teile der Regierung (vor allem die DNVP) waren gegen die Anerkennung des Status Quo weil damit die Anerkennung von Gebietsverlusten und der Beitritt zum Völkerbund verbunden waren. Am 01.12.1925 wurde in London der im Oktober in Locarno ausgehandelte Garantievertrag unterzeichnet. Mit dem Locarnovertrag verzichteten die Unterzeichner auf Gewaltanwendung. Der erste direkte Locarno-Erfolg war die Räumung der Kölner Zone.
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